Der Markt versagt in folgenden Fällen
  1. Der Markt registriert nur die Bedürfnisse, die mit Kaufkraft versehen sind. Das heißt, der Markt produziert nur die Produkte, bei denen sicher ist, dass sie abgenommen werden und auch gut bezahlt werden können. Dabei spielen Dringlichkeit und Bedürfnisse eher eine Nebenrolle. Hier versagt der Markt als Informations- und Koordinationsinstrument.

  2. Der Markt funktioniert auf der Grundlage der jeweils gegebenen Einkommens - und Vermögensverteilung.Das heißt, wenn die Unternehmen immer reicher werden (bei Erfolg), so bleiben die Löhne für die Arbeiter fast immer gleich. Sie sind also kaum am Umsatz beteiligt, haben kaum Lohnverbesserungen bei starker Kunjunktur.

  3. Der Markt reagiert nur auf die aktuellen Knappheitsverhältnisse. Das heißt, Produkte, die sich momentan in einer Knappheit befinden, dort steigt der Preis, um dem Anbieter die momentane Knappheit dieses Produktes zu signalisieren. Handelt es sich aber um ein Produkt, welches zukünftig knapper wird, und auch nicht wieder produziert werden kann, wie z.B. Erdöl oder mineralische Rohstoffe, so wird der Preis dafür nicht gehoben. Die Marktpreisbildung tritt hier nicht in Kraft.

  4. "Negative externe Effekte" In diesem Falle versagt der Markt, da es sich bei den "negativen externen Effekten" um Umweltverschmutzungen handelt, welche nicht bereinigt werden, da die Kosten der Beseitigung nicht in die Marktpreisbildung eingehen. Was ist zu tun? Entweder muss der Staat für diese Reinigungskosten aufkommen, oder die Kosten werden auf die Produkte aufgeschlagen. Das funktioniert nach dem Verursacherprinzip.

  5. Es gibt Güter und Dienstleistungen, die in einer privatkapitalistischen Marktwirtschaft von den Privatunternehmen nicht angeboten werden... wie z.B. Autobahnen, Parks, innere - und äußere Sicherheit usw. Da der Staat keinen Unternehmer dazu verpflichten kann, Autobahnen zu privatisieren, Wälder zu pflegen und für Sicherheit zu sorgen, muss der Staat diese Aufgabe übernehmen. Für den Markt sind solche Unternehmungen nicht rentabel genug, da es viele Jahre dauern würde, bis ein solches Unternehmen dem Unternehmer Geld einbringt. Eine private Firma würde dies nicht verkraften.

  6. Die privatkapitalistische Marktwirtschaft wäre zwar durchaus fähig... eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen wie z.B. Bildungs-, Gesundheits- und Postverkehrseinrichtungen mit Gewinn an zu bieten, wird nicht zugelassen, weil es nicht politisch vertretbar wäre, wenn nur die Großverdiener davon profitierten. Sie werden als "öffentliche Güter" angeboten, sodass alle Bürger sie nutzen können. Das Versagen des Marktes: Die Ergebnisse der marktmäßigen Produktion sind nicht sozial und daher auch politisch nicht vertretbar.

  7. Die Märkte haben keine Selbstkontrolle gegen die ökonomische Machtkonzentration. Es ist schwer für den Einzelhandel zu überleben, da sich große Konzerne zusammen schließen (fusionieren) und somit mehr Macht auf den Markt ausüben können. Das Kartellamt hat Mühe, die Konzerne zu kontrollieren.

  8. Der Motor der privatkapitalistischen Marktwirtschaft... ist die Realisierung einer hohen Rentabilität. Aber nicht jede einzelwirtschaftliche Gewinnerzielung trägt immer zur Erhöhung des volkswirtschaftlichen Gesamtnutzen bei. Rauschgifthandel, Rüstungsgüterproduktionen, pharmazeutische Erzeugnisse usw....sind Beispiele, die belegen, dass der Staat eine Steuerungsaufgabe wahrnehmen muss, um die einzelwirtschaftlichen Interessen zu kontrollieren und auf eine gewünschtes volkswirtschaftliches Ergebnis hin zu führen.

  9. Die Marktwirtschaft unterliegt Konjunkturzyklen. Die privatkapitalistische Marktwirtschaft hat eine instabile Entwicklung. Bei schwacher Konjunktur: Arbeitslosigkeit, Einkommensrückgänge etc. ist der Staat aufgerufen mit Programmen zu steuern.

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