Das Kyoto-Protokoll
...ist ein weltweites Klimaschutzabkommen, das am 16. Februar 2005 in Kraft trat.

Darin haben sich 141 Staaten, darunter auch die Industrienationen Japan, Kanada und Russland, verpflichtet, ihre Treibhausgase bis zum Jahr 2012 um mindestens 5% im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Die EU versprach eine Reduzierung um 8%. Nach 2012 ist es unwirksam.

Es beachtet als erstes Klimaschutzabkommen auch die Marktwirtschaft. Um ihr Klimaziel zu erreichen, dürfen die Länder mit dem Recht, Treibhausgase auszustoßen, handeln. Das bedeutet, dass besonders umweltbewusste Länder auch einen finanziellen Vorteil haben.

Mit dem Inkrafttreten diesen Februar wurde eine jahrelange politische Zitterpartie beendet. Auf das Kyoto-Protokoll hatte sich die internationale Gemeinschaft schon 1997 geeinigt; aber zum Inkrafttreten beteiligten sich nicht genügend Länder an dem Abkommen. Da Bush und somit die USA sich weigerten, wurde es erst wirksam, als Russland die Übereinkunft im November unterzeichnete.
Die USA sind der größte Klimasünder der Welt. Bei gleichem Lebensstandard wie die Europäer emittieren sie 2,5-mal so viele Treibhausgase pro Kopf und Jahr!

Das Kyoto-Protokoll ist nur ein Anfang auf dem Weg zu einem wirklichen Klimaschutz. Der Anstieg der Temperaturen ist nicht mehr zu verhindern - er ist bereits in vollem Gange.
Wenn es gelingen würde, ihn auf nur 2° C zu begrenzen, könnten extreme Schäden wie ein Abschmelzen der Polkappen oder die Umkehr des Golfstromes höchstwahrscheinlich verhindert werden.
Dazu müsste die Menschheit aber bis Mitte des Jahrhunderts den Ausstoß von Treibhausgasen um 50% und nicht nur um 5% senken.
 
 
„Das Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls ist ein historisches Ereignis.“ Jürgen Trittin
 
„Die wirkliche Bedeutung des Protokolls liegt für mich in der Psychologie. Mit diesem Abkommen anerkennt die Weltöffentlichkeit: Wir haben ein Problem, und das gilt es gemeinsam zu bewältigen.“ Klimaexperte Hans von Storch


von Maria Pawelec


 Umfrage
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