Inhaltsangabe zum 3.Buch Parzivals
Inhaltsangabe zum 3.Buch Parzivals von Wolfrahm von Eschenbach


Herzeloyde zieht mit einem Teil ihren Gefolges und ihrem Sohn, aus Angst, ihr Sohn, den sie nur beau fils, cher fils, beau fils nannte, könne auch Ritter werden und dabei, wie sein Vater, umkommen, in den Wald um ihn dort vor dem Rittertum zu bewahren. Sie erzieht ihren Sohn dort, wie es bei Bauern ist. Die einzigen Waffen ihres Sohnes sind Pfeil und Bogen, sowie Gabylotten um mit den anderen auf die Jagd gehen zu können. Als er einst jedoch einen Vogel abschießt, wundert er sich weshalb dieser nicht mehr singe. Daraufhin will seine Mutter alle Vögel entfernen lassen, damit er durch den Gesang dieser nicht mehr innerlich angerührt werde. Dabei kommt sie im Ärgernis auch auf den Begriff – Gott – zu sprechen, welcher ihren Sohn sehr beschäftigt. Herzeloyde erklärt ihm, Gott sei das prächtigste und mächtigste Wesen, das es nur gäbe. Eines Morgens als ihr Sohn schon früh durch die Wälder streift, begegnet er drei Rittern. Diese sind von so prächtigem Aussehen, weshalb Parzival aus Ehrfurcht auf die Knie sinkt, da er denkt, sie wären Götter. Die Ritter erklären ihm, wer sie sind und wie auch er Ritterschaft erlangen kann: er müsse diese bei König Artus empfangen. Völlig begeistert kehrt Herzeloydes Sohn heim und berichtet ihr von den prächtigen Rittern und dass er auch solch einer werden wolle. Seine Mutter bekommt schreckliche Angst und bittet ihn, noch eine Nacht zu bleiben. Bevor ihr Sohn weggeht, näht sie ihm noch ein Gewand, das einem Narrenkostüm gleichkommt und gibt ihm das schlechteste Pferd, damit er vor lauter Spott, den man über ihn machen würde wieder heimkehre. In der Nacht vor seiner Abreise gibt sie ihm noch wichtige Lebensweisheiten mit auf den Weg, an die er sich auch genau hält. Ihr – beau fils, cher fils, beau fils – zieht am nächsten Tag in die Welt. Das bereitet Herzeloyde solchen Kummer, dass sie stirbt.
Den ersten Halt macht er dann bei einer Fürstin, die in einem Zelt schläft. Da seine Mutter ihm beigebracht hatte, ehrenwerte Damen zu küssen und Geschenke (Ringe, Schmuck) von ihnen nicht abzulehnen, küsst er sie, gegen ihren Willen und stielt ihr Ring und Spange. Die Fürstin Jeschute, die durch dieses Handeln geweckt wird, hat nun solche Angst vor diesem Narren, dass sie ihm auf dessen Wunsch sogar das, für ihren Mann, Orilus, bestimmte Mahl auftragen lässt. Nachdem er wieder weiterreitet, kommt Orilus, der Mann Jeschutes zurück, der sich darüber erzürnt, sie habe einem andern Minne geboten. Trotz mehrfacher Rechtfertigungen glaubt er ihr nicht und will sie fortan nur noch als Sklavin behandeln.
Der Naive Jüngling jedoch hört auf seinem Wege eine Frau fürchterlich weinen und erkundigt sich, was ihr geschehen sei. Diese Frau Sigune beklagt ihm den Tod ihres Fürsten Schionatulander. Als der Junge ihr berichtet woher er kommt und wie er gerufen wird, teilt Frau Sigune ihm mit, dass er Parzival heiße, Gachmurets Sohn sei und König über Anschau, Norgals und Konvaleis sei, wo er auch geboren wurde. Sie selbst sei das Schwesterkind seiner Mutter und Schionatulander sei im Kampf um Parzivals Königreich von Orilus getötet worden, der auch Galoes, seinen Vaterbruder getötet habe.
Parzival zieht weiter und nächtigt, zum Preise der geraubten Spange, bei einem geizigen Herrn, der ihm am nächsten Tag den Weg zu Artus Burg zeigte.
Vor der Burg stößt Parzival auf den sogenannten roten Ritter, Ither, von dem er beauftragt wird, Artus mitzuteilen, man könne mit ihm um den goldenen Becher kämpfen, den er König Artos’ Tafelrunde aufgrund eines Erbstreits gestohlen hat. Parzival geht um die Nachricht weiterzuleiten.
Zur Tafelrunde wird er von einem Knappen der Burg, Iwanet, geführt. Dort teilt er dem König die Nachricht vom roten Ritter mit und bittet darum, Ritterschaft zu erlangen. Ebenfalls verlangt er die Rüstung des roten Ritters, was Artus als unmöglich benennt, außer Parzival besiege diesen Ritter. Parzival geht mit seiner naiven Haltung zurück vor die Burg. Auf dem Weg dorthin begegnet er der Frau Kunneware die geschworen hat, nicht zu lachen, ehe dass sie einem begegne, der den höchsten Lohn verdiene. Als sie nun jedoch den Narren sieht, muss sie lachen. Der Seneschall Keye sieht das und schlägt die Frau, da er der Ansicht ist, Parzival sei des Lachens nicht wert.
Parzival geht wieder zum roten Ritter und verlangt dessen Rüstung. Dieser lehnt ab und stößt Parzival mit dem stumpfen Ende des Tjostes weg. Dies gefällt Parzival gar nicht und er wirft einen Gabylot nach dem Ritter. Der Gabylot trifft den Ritter zwischen den Ritzen des Helmes, mitten ins Auge. So stirbt der rote Ritter und Parzival zieht mit Iwanets Hilfe die Rüstung an und nimmt auch das Ross des besiegten Ritter.
Nachdem Parzival zwei Tage hindurch geritten ist, kommt er an ein Haus mit vielen Türmen. Dort wird er von dem Hausherrn, Gurnemanz de Graharz, höflich empfangen, bekommt Mal und Trank, sowie ein Bett. Am nächsten Tag wird er gebadet und bekommt neue Kleider. Dann beginnt Gurnemanz Parzival in das Benehmen eines ehrenwerten Mannes, sowie der Kunst des Ritterkampfes zu lehren. Parzival, der voll Mut und Kampfeslust ist, lernt schnell. Gurnemanz denkt nun, das Glück sei endlich zu ihm gekommen, da seine drei Söhne und seine Frau schon gestorben sind. Jedoch schon nach 14 Tagen verlässt Parzival das Haus um endlich erste große Kämpfe zu bestehen.


von Natalie Weiss


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