Kritische Stellungnahme zum Roman

Als ich die ersten Seiten des Romans las, war ich von Anfang an von ihm gefesselt und andererseits hat mich die grausame Behandlung des Jean-Baptiste Grenouille abgeschreckt. Hin und Her gerissen zwischen der Meinung „dieses Buch ist wirklich widerlich und auf eine Art und Weise auch pervers!“ und der anderen Meinung „eigentlich ist es doch spannend und so erzählt, dass bestimmte Dinge nahezu greifbar und real erscheinen“, las ich weiter. (Es hat mich sogar eine schlaflose Nacht gekostet!!!)

Beeindruckt hat mich in dieser Geschichte der Aspekt, wie leicht die Menschen doch zu täuschen sind. Sei es durch den Geruch und das „neue“ Aussehen Grenouilles, noch durch die verrückten Theorien des Marquis de la Taillard-Espinasse. Die Menschen lassen sich gerne beeinflussen; so wird ihnen auf eine gewisse Art gesagt, was sie zu denken haben. Das ist natürlich der Weg des geringeren „Widerstandes“ und viel einfacher, als sich selbständig über die verschiedensten Dinge und Sachverhalte Gedanken zu machen und sich seine eigene Meinung zu bilden.

Meiner Meinung nach, ist dieses Buch lesenswert, jedoch bestimmt nicht jedermanns Geschmack.

Es ist trotz gehobener Sprache leicht zu lesen, birgt viele Überraschungen und man kann sich beim besten Willen die Geschehnisse (z.B. dass die Hinrichtung zur Massenorgie wird) nicht im Voraus denken. Dies lässt den Leser immer wieder staunen und verblüffen.

 

Der Roman zeigt auch in aller Deutlichkeit auf, wie sich Kinder in ihrer Persönlichkeit, psychisch sowie auch körperlich entwickeln, wenn sie instinktiv (und natürlich, wie in unserer Geschichte auch körperlich) merken, dass sie von ihren Eltern und auf dieser Welt unerwünscht sind. Grenouille hätte gar nicht geboren werden dürfen.

Kinder, die keine Liebe und Zuneigung von ihren Eltern und von ihrer gesamten Umwelt erfahren, werden zu emotionalen „Krüppeln“ und sind somit auch nicht in der Lage in irgendeiner Art und Weise Emotionen zu empfinden noch zu äußern.

Zum Abschluß sei noch gesagt:

„Mit einer Kindheit voller Liebe kann man ein Leben lang die kalte Welt aushalten.“ (Jean Paul).

Dieser Aussage schließe ich mich uneingeschränkt an. Das Kind Jean-Baptiste Grenouille hatte nicht einmal den Hauch einer Chance auf ein normales (Gefühls-) leben!




von Christoph Zinger


 Umfrage
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