Die geplante Hinrichtung
Interpreation Kapitel 49: - die geplante Hinrichtung

Die geplante Hinrichtung gleicht einem Massenspektakel: jeder will dabei sein und sie auf keinen Fall verpassen das Schafott wirkt durch die Menschenmasse "wie ein Spielzeug oder wie die Bühne eines Puppentheaters"(ganz klein, S.296) . Grenouille ist somit ein „Schauspieler“, der das „Publikum“ in seinen Bann zieht - und es täuscht.

Grenouille wird nicht wie ein gewöhnlicher Mörder behandelt. Seine Ankunft am Schafott wird wie die Ankunft einer bedeutenden Persönlichkeit dargestellt. Er ist trotz seiner bevorstehenden Hinrichtung gekleidet wie ein edler Herr. Seine Hinrichtung wird mit größter Vorfreude erwartet!

Wie kommt es aber nun zu dem „Wunder“ (S.299), dieser Massenorgie? Die Menschen sahen plötzlich eine unschuldige, liebevolle und bezaubernde Person in Grenouille.

Sein Lächeln ist in Wahrheit ein "hässliches, zynisches Grinsen" (S.304). Die Menschen glauben, sie könnten seine Liebe spüren, doch seine Gefühle sind nichts anderes als Abscheu, Hass und Verachtung.

Die Menschen sind durch seine „Duftaura“ geblendet und verdrängen sein wahres Ich. Die Masse verliert ihren Willen. Grenouilles Maske, seine neue Aura, macht es ihnen unmöglich, zu erkennen, wer wirklich vor ihnen steht und was in ihm vorgeht. Der Hass auf Grenouille schlägt in Liebe um, ihm wird die höchste Verehrung zuteil und jeder Anwesende sieht in ihm sein eigenes Ideal. Die Menschen sind ihm hörig, sie begehren ihn! Hier weist der Autor darauf hin, dass sich die Menschen sehr leicht verführen lassen. Ihr triebhaftes Verhalten wird als „Massenphänomen“ bezeichnet

So artet seine geplante Hinrichtung zur Orgie aus, von der am nächsten Tag allerdings niemand mehr etwas wissen will, alle versuchen "wegzuschauen, wegzuhören, wegzudenken" (S. 312) was dort geschehen ist.




von Christoph Zinger


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