Biografie über Martin Luther King jun.
Jasmin Hendel September 2001
Geschichte 13/I


Martin Luther King jun.


  • Martin Luther King (nach dem dt. Reformator Martin Luther) wurde am 15 Januar 1929 in Atlanta (Georgia) geboren.
  • Sein Vater Martin Luther King sen. war ein Babtistenpfarrer und seine Mutter Alberta Williams King Lehrerin.
  • Mit 15 Jahren ging er auf das Morehouse College und wurde schon mit 17 Jahren zum Babtistenpfarrer geweiht. Anschließend besuchte er das Crizer Theological Seminary und studierte Philosophie und Theologie an der Universität von Boston.
  • Während des Studiums beschäftigte er sich intensiv mit den Lehrern Mahatma Gandhis und machte diese zu den Grundlagen seiner eigenen Philosophie des gewaltlosen Widerstandes.
  • Dort lernte er auch seine Frau Coretta Scott kennen, sie heirateten im Juni 1953. Mit ihr hat er später vier Kinder, Marty,Yoky, Dexter und Bunny.
  • Nimmt 1954 Pastorenstelle in Montgomery (Alabama) an.
  • Busboykott in Montgomery
  • Ausgelöst durch Rosa Parks, die ihren Sitzplatz nicht einem weißen Gast überlassen wollte.
  • Martin Luther King wurde zum Anführer dieser 381 Tage dauernden gewaltfreien Protestbewegung. Der Boykott endete 1956 mit einem Erlass des Obersten Gerichtshofes, der jegliche Art der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt für gesetzwidrig erklärte.
  • Wird Präsident der Southern Christian Leadership Conference (SCLC)
  • Führung in der Bürgerrechtsbewegung
  • 1963 führte er eine große Bürgerrechtskampagne in Birmingham (Alabama) an und organisierte im ganzen Süden Aktionen für die Registrierung Schwarzer in die Wählerlisten, gegen Rassentrennung und für bessere Schulbildung und Wohnungen. Während dieser gewaltlosen Kampagnen wurde er mehrmals festgenommen.
  • Führt historischen Marsch auf Washington am 28. August 1963 an, auf dem er seine berühmte Rede "I Have a Dream" (Ich habe einen Traum) hielt.
  • 1964 bekam King als Wortführer der gewaltlosen Rassenintegration den Friedensnobelpreis.
  • Am 02.06.1964 unterzeichnete Präsident Johnson das Bürgerrecht, das die Rassentrennung endgültig untersagte.
  • Wachsende Unruhen: Kings Gewaltlosigkeit wurde auf eine harte Probe gestellt. In Chicago, wo er seine erste größere Kampagne im Norden abhielt, stellten sich ihm öffentlich schwarze Baptisten entgegen. Außerdem trafen die Protestierenden auf weiße bewaffnete Schlägertrupps, die von uniformierten Neonazis und Mitgliedern des Ku Klux Klans angeführt wurden.
  • Die meisten Schwarzen waren der Ansicht, dass ihre eigenen Probleme wichtiger seien als der Vietnamkrieg und dass sich die schwarze Führung darauf konzentrieren sollte, die Ungerechtigkeit zu Hause zu bekämpfen.
  • King setzte sich jedoch Anfang 1967 mit der Antikriegsbewegung und deren weißer Führung zusammen um gegen den Vietnamkrieg zu protestieren.
  • Ermordung: Martin Luther King wurde am 4 April 1968 von James Earl Ray, einem weißen, rechtsradikalen, entflohen Häftling, in Memphis (Tennessee) erschossen.
  • Grabinschrift: FREE AT LAST; FREE AT LAST THANK GOD ALMIGHTY I'M FREE AT LAST
  • 1983 wurde der dritte Montag im Januar zu Ehren Martin Luther Kings zum Nationalfeiertag erklärt; sein Geburtshaus und sein Grab in Atlanta gehören zu den nationalen Denkmälern.








Jasmin Hendel Oktober 2001
Referat: Geschichte GK 13/I
Schriftliche Ausarbeitung



Martin Luther King jun.


Martin Luther King war ein Mann mit einem konkreten Traum für die Menschen, dem Traum wie Menschen friedlich und verständnisvoll zusammenleben können und war dabei kein idealistischer Träumer, sondern blieb realistisch. Angesichts der Brutalisierung des gesellschaftlichen Zusammenlebens zeigte Martin Luther King Alternativen zu Gewalt und Resignation und setzte so seine Hoffnung in die positive Veränderung der Gesellschaft auch mit der Hilfe seines starken Glaubens an Jesus Christus.
Prinzip seines Denkens und Handelns für das er immer konsequent einstand war das Ernstnehmen der Verbundenheit aller Menschen, außer acht von Rasse, Aussehen, Familie, Klasse und Nation.
" Wir sind alle in einem unentrinnbaren Netz der Gegenseitigkeit gefangen, in eine einzige Hülle des Schicksals gebunden. Wir sind dafür geschaffen zusammen zu leben..." (MLK)

Wer war Martin Luther King jun.?
Martin Luther King wurde am 15. Januar 1929 in Atlanta, Bundesstaat Georgia geboren. Er war der älteste Sohn von Martin Luther King sen. und Alberta Williams King. Sein Vater war ein Babtistenpfarrer und obwohl er in recht begüterten Verhältnissen aufwuchs interessierte er sich schon sehr bald für die Probleme um ihn herum. Ihm fielen vor allem die Missstände in der Gleichbehandlung und die Unterdrückung seiner schwarzen Schwestern und Brüder auf. Für die er sich sein ganzes Leben lang einsetzten sollte.
Martin besuchte die Grundschule und ging mit 15 Jahren auf das Morehouse College. Schon in Alter von 17 Jahren wurde er zum Babtistenpfarrer geweiht. Er übernahm jedoch nicht sofort eine Gemeinde, sondern vertiefte seine Studien, seine Kenntnisse von Religion und Philosophie. Er besuchte anschließend das Crizer Theological Seminary und Studierte Philosophie und Theologie an der Universität von Boston.
Dort lernte er auch seine Frau Coretta Schott kennen, sie heiraten am 18. Juni 1953 in Marion, Alabama und haben später vier gemeinsame Kinder. Yolanda Denise *1955 (Yoky), Martin Luther King III *1957 (Marty), Dexter *1961 und Bernice Albertine *1963 (Bunny). Bekannt sind die Kinder vor allem unter ihren Spitznamen, die Martin Luther King ihnen liebevoll gab. Die Kinder mussten oft auf ihren Vater verzichten, der in der ganzen Welt für seinen Traum einstand und lebten auch nicht ungefährlich. Denn die Familie wurde immer wieder bedroht, manchmal blieb es nicht nur bei Drohungen, es wurden mehrere Attentate auf Kings Haus zum Beispiel mit Bomben verübt.

In Boston beschäftigte sich King zu erstenmal intensiv mit den Lehren Mahatma Gadhis und machte diese zu den Grundlagen seiner eigenen Philosophie des gewaltlosen Widerstandes.
Der Kern seiner eigenen Philosophie war der gewaltlose Widerstand. Die Lehren von Mahatma Gandhi verblüfften ihn. Rückblickend auf den Busboykott schrieb Martin Luther King: "Von Gandhi kam die Methode, von Christus der Geist."
Gandhi, der Verfechter des gewaltlosen Widerstandes zur Durchsetzung politischer Ziele, beeinflußte ihn sehr stark: Gandhi war nach Kings Worten "der erste Mensch in der Geschichte, der Jesu Liebesethik über eine bloße Beziehung zwischen Einzelpersonen hinausschob und sie zu einer gewaltigen und wirksamen sozialen Macht in großem Maßstab steigerte." Unter dem Eindruck persönlich erfahrener Gewalt und beeinflußt von Lew Tolstoj, der christlichen Bergpredigt und Henry David Thoreau und dessen berühmtem Essay Civil Disobedience (Ziviler Ungehorsam) entwickelte Gandhi eine Politik des gewaltlosen Kampfes, des passiven Widerstands und der Verweigerung der Zusammenarbeit mit den Behörden. Thoreau, ein amerikanischer Schriftsteller und Philosoph (1817-1862),verfolgte das Prinzip des passiven Widerstandes gegenüber der Staatsgewalt, was er in den Essays Resistance to civil goverment (Widerstand gegen die Regierung) und Civil Disobedience (Ziviler Ungehorsam) beschrieb.
Eine entscheidende Rolle, im Leben Martin Luther Kings und so auch seiner Einstellung und Philosophie, spielte der christliche Glauben. Denn durch die Religion entdeckte er die Vorzüge des gewaltlosen Widerstandes.

King wäre es durchaus möglich gewesen eine Universitätskariere anzustreben, doch das junge Paar zog nach Montgomery (Alabama), wo er im Alter von 25 Jahren 1954 seine erste Pastorenstelle antrat.
In Montgomery, wie auch in den restlichen (Süd-) Staaten, wurden die schwarzen Mitbürger seit über 300 Jahren systematisch unterdrückt. Von 120.000 Einwohnern waren 40.000 Afroamerikaner. Rassentrennung wurde in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen hingenommen und akzeptiert. Schwarze durften zum Beispiel nur im hinteren Teil des Busses platzt nehmen und mussten, wenn zu wenig Platzt vorhanden war, ihren Sitzt Weißen überlassen.
Der Busboykott wurde am 1. Dezember 1955 von Mrs. Rosa Parks, einer Schwarzen Näherin, ausgelöst. Sie wollte ihren Platzt nicht einem weißen Fahrgast überlassen und wurde daraufhin festgenommen. Als Folge dessen schlossen sich sämtliche Schwarzen- Organisationen zusammen und starteten einen 381 Tage dauernden Busboykott. Martin Luther King wurde gebeten diese Bewegung zu führen, zum erstenmal war er nun aktiv als Anführer der "Civil Rights Movement"(Bürgerechtsbewegung zur Gleichberechtigung aller Rassen in den USA) tätig und sollte auch fortan ein Führer derer bleiben.
King war von nun an in besonderer Weise den Anfeindungen rassistischer Weißer ausgesetzt. Am 30. Januar 1956 warfen unbekannte Weiße eine Bombe auf Kings Veranda. Der unbequemem Pastor sollte mit seiner Familie beseitigt werden. Daraufhin machten sich viele Schwarze zur aktiven Gegenwehr bereit, Martin Luther King beschwor die Menge jedoch Gewalt nicht mit Gewalt zu bekämpfen, sondern mit Liebe. Diese Reaktion machte King schlagartig berühmt. Er war zu Repräsentanten des gewaltfreien Widerstandes geworden.
In seinem 1958 geschriebenen Rückblick auf den Busboykott von Montgomery hat King Grundaspekte gewaltloser Aktionen benannt:
1) Gewaltloser Widerstand ist keine Methode für Feiglinge. Es wird Widerstand geleistet. Wenn jemand diese Methode anwendet, weil er Angst hat oder nur weil ihm die Werkzeuge zur Gewaltanwendung fehlen, so handelt er in Wirklichkeit gar nicht gewaltlos.
2) Gewaltloser Widerstand will den Gegner nicht vernichten oder demütigen...Der Zweck ist...Aussöhnung. Die Frucht des gewaltlosen Widerstandes ist eine neue echte Gemeinschaft.
3) Der Angriff ist gegen die Mächte des Bösen gerichtet..., nicht gegen Personen, die das Böse tun.
4) Zum gewaltlosen Widerstand gehört die Bereitschaft, Demütigungen zu erdulden, ohne sich zu rächen, und Schläge hinzunehmen, ohne zurückzuschlagen... Unverdientes Leiden erlöst. Im Leiden liegt eine gewaltige erzieherische und umwandelnde Kraft.
5) Der Anhänger des gewaltlosen Widerstandes läßt sich weder äußerlich noch innerlich zu Gewalttätigkeiten hinreißen.
6) Der gewaltlose Widerstand gründet auf der Überzeugung, dass das Universum auf der Seite der Gerechtigkeit steht. In folge dessen hat der, der an Gewaltlosigkeit glaubt, einen tiefen Glauben an die Zukunft.
Diesen Grundaspekten des gewaltlosen Widerstandes ist Martin Luther King trotz vieler Schwierigkeiten stets treu geblieben. Dies zeugt von einem starken Charakter und einem aufrechten Mann der aus tiefster Überzeugung handelt und für das einsteht für das er sich einsetzt.

Die Schwarzen hielten den Busboykott von Montgomery trotz vieler Drohungen durch. Sie erreichten schließlich die Aufhebung der Rassentrennung in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt. Der Busboykott endete also 1956 mit dem Erlass des Obersten Gerichtshofes, der jegliche Art der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt für gesetzwidrig erklärte.
Mit dem Busboykott war ein Anfang für die Bürgerrechtsbewegung gemacht worden, an der sich viele schwarze Kirchengemeinden beteiligten. Ihr Ziel - die Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen - versuchten sie mit gewaltlosen Mitteln zu erreichen: durch Demonstrationen, Sit-ins, Gebetswachen, Geschäftsboykotts und die Überfüllung der Gefängnisse. Auch die von Studenten ins Leben gerufenen "freedom rides" (Fahrten in öffentlichen Bussen um gegen die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen zu protestieren) unterstützt er.
Martin Luther King wird zum ersten Präsidenten der Southern Christian Leadership Conference (SCLC) gewählt, diese Bewegung schaffte die Grundlagen der Civil Rights Movement.

Um seiner Führungstätigkeit besser nachgehen zu können, wechselt King 1960 die Pastorenstelle. Er arbeitet fortan in der Gemeinde seines Vaters in Atlanta als Kopastor an der Epenzer Babtist Church. Von dort aus wurde Martin Luther King immer aktiver, er organisierte zahlreiche Aktionen für die Gleichberechtigung Schwarzer. Er engagierte sich für die Eintragung in Wählerlisten, bessere Schulbildung und Wohnungen. Während dieser gewaltfreien Aktionen wurde King mehrmals festgenommen, insgesamt nahm man ihn circa 28 mal fest. Wie zum Beispiel 1963 in Birmingham. Führte die Bürgerrechtsbewegung Aktionen gegen die Rassentrennung in öffentlichen Gebäuden der Stadt Birmingham durch. Die Stadtverwaltung erreicht eine gerichtliche Verfügung gegen die gewaltlosen Demonstrationen. King und sein Freund und Mitkämpfer Pastor Ralph Abernathy widersetzten sich den Anordnungen und wurden daraufhin am Karfreitag, dem 12. April festgenommen. Es war Kings 13. Verhaftung. Acht geistliche aus Birmingham hatten in einem öffentlichen "Aufruf zu Gesetz und Ordnung und Vernunft" die gewaltlosen Proteste als "unklug und zeitlich ungünstig" verurteilt und sogar die weißen Polizisten gelobt. King antwortete ihnen mit dem "Brief aus dem Gefängnis von Birmingham" in diesem legte er noch einmal seine Gründe für den Widerstand dar. Weil er von den Wärtern keine Schreibpapier erhielt, schrieb er auf den Rand von Zeitungen und auf Klopapier. es gelang ihm diese Briefstücke aus dem Gefängnis zu schmuggeln. Als er nach acht Tagen aus dem Gefängnis entlassen wurde, waren bereits 1 Millionen Exemplare im Umlauf.

Am 28. August 1963 führte King den historischen "Marsch auf Washington" an, auf dem er seine berühmte, charismatischen Rede "I Have a Dream" ( Ich habe einen Traum) vor dem Lincoln- Memorial hielt. (siehe auch Anlagen).
Für sein Engagement als Wortführer der gewaltlosen Rassenintegration bekam King im Alter von nur 35 Jahren den Friedensnobelpreis 1964 überreicht. Er war bereits auf dem Höhepunkt seiner Popularität und öffentlichen Anerkennung angelangt. Zeichen für den Erfolg seines Einsatzes war die Unterzeichnung der Gesetze, welche die Rassentrennung in den Vereinigten Staaten endgültig untersagten, durch Präsident Johnsons am 02. 06. 1964.
Vor allem hatten Schwarze ein neues Selbstbewusstsein gewonnen, den "aufrechten Gang" erlernt.
1966 ging Martin Luther King nach Chicago um auch im Norden seine Ideen zu verbreiten und dort für die Belange Schwarzen einzutreten. Er wohnte direkt in den Slums von Chicago, hier war er massiven Anfeindungen der weißen Polizeichefs und dem wieder auflebenden Ku Klux Klan ausgesetzt. Seine Friedfertigkeit wurde auf eine harte Probe gestell, auch als sich ihm schwarze Babtisten entgegenstellten, die mehr Aktion verlangten auch mit Hilfe von Gewalt. Es bildeten sich Gegenbewegungen wie die Plack Panthers und Malcom X.
doch King ließ sich durch sie nicht abbringen. In Chicago verlagerte sich seine Kampagne auch etwas. Frühzeitig erkannte King, dass der Wettlauf zwischen Rüstungsausgaben und der Sozialreform im Lande nur zu Ungunsten der Schwarzen und der Unterprivilegierten auslaufen konnte. Er erkannte Parallelen zwischen den Armen in den USA und den Armen in Vietnam und andere Dritte Welt Staaten. So verlagerte King das Schwergewicht seiner Kritik vom Rassismusproblem auf das Problem der Armut.
Er entwickelt Kampagnen für die Armen, er wollte alle Unterprivilegierten mobilisieren und unterstützen um so Amerika auf die Missstände aufmerksam zu machen. Ziel seiner Kampagne war es: "Macht für die Armen" (poor people's power)

Die meisten Schwarzen waren der Ansicht, dass ihre eigenen Probleme wichtiger seien als der Vietnamkrieg und dass sich die schwarze Führung darauf konzentrieren sollte, die Ungerechtigkeit zu Hause zu bekämpfen. King konnte jedoch nicht länger schweigen, er setzte sich 1967 mit der Antikriegsbewegung und deren weißen Führung zusammen um gegen den Vietnamkrieg zu protestieren. King spricht immer wieder vom Zusammenhang zwischen Rassismus, Armut und Krieg. "Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Übel des Rassismus, der wirtschaftlichen Ausbeutung und des Militarismus alle zusammenhängen... Ich bin davon überzeugt, dass unser Volk eine radikale Revolution der Werte vornehmen muss. Wir müssen schnell damit anfangen, von einer `Ding-orientierten` Gesellschaft zu einer ´Person-orientierten´ Gesellschaft zu kommen."
Für King war es nur konsequent, dass er, der Verfechter von Gewaltlosigkeit, auch gegen die Gewalt des Krieges war. Er unterstütze die Kriegsdienstverweigerung und nahm an den Friedensmärschen teil. King wurde so in politischen Kreisen zur unerwünschten Person, besonders Präsident Johnson war er ein Dorn im Auge. Man propagierte seine Linie als komunistenfreundlich.
Im März 1986 ging Martin Luther King nach Memphis um die streikenden zum größten Teil schwarzen Müllabfuhr Arbeiter zu unterstützen, der Marsch artete aus. Teilnehmen warfen Steinen in Fenster. Die Polizei ging massiv gegen die Demonstranten vor, dabei kam ein schwarzer jugendlicher ums Leben. Dies war das erste Mal, dass jemand während Kings Aktionen ein Mensch sein Leben lassen musste. Er war durch diesen Vorfall schwer erschüttert. Er fasste aber wieder neuen Mut und kehrte nach Memphis zurück.
Zuvor hatte er jedoch in seiner letzten Rede vom erklommenem Gipfel gesprochen und dass er das Heilige Land gesehen habe, es aber nicht gemeinsam mit ihnen erreichen könnte. Auch sprach er von Drohungen eines verrückten Weißen.
"Schwierige Tage liegen vor uns, aber das macht mir jetzt wirklich nichts aus. Denn ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen."

Am folgenden Tag, Donnerstag, 4. April 1968, fällt ein Schuss, Martin Luther King wird in den Hals getroffen. Er kann nicht mehr gerettet werden, der Tod des 39 jährigen wird um 19:05 Uhr bekanntgegeben.
Der Mörder war der weiße, rechtsradikale, entflohene Häftling James Earl Ray.
Man vermutet eine Regierungsverschwörung hinter dem Anschlag, sicher ist jedoch nur, dass Ray auf Auftrag gehandelt hat. Die Hintermänner sind jedoch nicht bekannt Schon lange vor seinem Tod, wurde er vom FBI überwacht. Er wurde durch das Weiße Haus als gefährlich für die innere Sicherheit eingestuft.
Die Inschrift seines Grabes lautet: FREE AT LAST; FREE AT LAST THANK GOD ALMIGHTY I'M FREE AT LAST

Der zu Lebzeiten von der Regierung ungeliebte Martin Luther King, wird seit 1983 (od. 1986) mit einem eigenen nationalen Feiertag geehrt. Der Martin Luther King Holiday wird jeden dritten Montag im Januar gefeiert. Sein Geburtshaus und sein Grab in Atlanta gehören zu den nationalen Denkmälern.



Quellenangabe:



Mein Traum vom Ende des Hassens
Herder/Spektrum

Mein Leben mit Martin Luther King
Coretta King

Seattle Times

Internet

Microsoft: Encarta


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