Anna Seghers: Das siebte Kreuz
Zunächst ein
  1. Referat, dann folgt eine Auflistung der
  2. Personen und ihrer Funktionen und am Ende ist eine umfangreiche
  3. Tabelle der Abläufe in der Geschichte!



  4. Referat

    Personenbeschreibung:

    Georg:
    Georg, ein Mann kommunistischer Gesinnung, erlebt durch die Flucht aus dem Konzentrationslager Westhofen einen Wandel in seinem Leben. Seine Jugend ist geprägt durch seine Unbeständigkeit in Freundschaften. Er sucht sich immer wieder das Neue, die Herausforderung. Wallau weckt in ihm den Drang zum Leben und den Wunsch seine letzte große Liebe, Leni, wieder zu sehen, um so an seinem vorherigen Leben anzuknüpfen. Leni zeigt ihm jedoch durch ihre Abweisung, dass der Schritt in das alte Leben unmöglich ist. Seine geistige Verbindung zu Wallau lässt ihn aus diesem Todestal in ein neues Leben übergehen. Um sein neues Leben zu gestalten, ist er auf den Lebenseinsatz der alten Freunde angewiesen. Mit ihrer Hilfe im weltlichen Bereich und Wallaus geistiger Begleitung, schafft er als einziger von sieben Flüchtlingen den Weg zurück in die Freiheit.


    Fahrenberg:
    Fahrenberg, der Kommandant von Westhofen, ein schrecklicher, blutbespritzter Mann, der seine Lust der Machtausübung zum Beruf gemacht hat. Durch die Flucht der sieben Gefangenen, stellt sich Fahrenbergs Versagen in die Öffentlichkeit; es ist seine persönliche Niederlage, sein Absturz aus der Machtposition. Durch den Entschluss der Flüchtlinge ins Leben zurück zu kehren, wird auch sein Leben verändert. Seine Machtposition als Kommandant des KZ steht auf dem Spiel. Er sieht in der Veränderung seines Lebens jedoch nicht die Chance auf etwas Neues, sondern bleibt in seiner alten Lebensgewohnheit und setzt sich durch die sieben Kreuze eine Zeitfrist von sieben Tagen. Durch die unbewusste Macht der Flüchtlinge über seine Person ist seine Lebensqualität bedroht und er setzt dem ein frühzeitiges Ende.


    Leni:
    Leni, die letzte Frau in Georgs Leben, vor der Gefangenschaft in Westhofen. Legte mit dem Brief an Georg einen Funken Hoffnung in seinen unerträglichen Alltag. Sie ist der einzige Lebenswille von Georg. Als er sie jedoch erreicht und sie um Hilfe bittet, stößt sie ihn endgültig aus ihrem Leben und verweigert ihm ihre Hilfe. Mit der Heirat eines Mannes der SS und der Verweigerung der Hilfe wird sie zu einer bewussten Helferin des Faschismus. Auch sie verkennt die Chance auf ein ehrliches Leben.


    Doktor Löwenstein:
    Doktor Löwensteins Hilfe Georgs Hand zu verbinden, wird zu einem wichtigen und stützenden Pfeiler auf Georgs Flucht. Obwohl er seine persönliche Gefahr in der Behandlung Georgs Verletzung erkennt, handelt er im Sinne seines Berufes und seiner inneren Stimme. Auch wenn er weiß, dass er das merkwürdige Auftreten von Georg melden müsste, weiß er auch genau so gut, dass er dies nicht könnte und auch niemals tun würde. Als einziger Jude in diesem Buch bekommt er die leittragende Rolle in der Verkörperung seines Volkes.


    Ernst der Schäfer:
    Ernst lebt sein freies, naturverbundenes Leben. Er verkörpert das Schöne, Unberührte und ordnet sich keinem unter, er bleibt er selbst. Sein Vertrauen liegt in den Tieren (Nelly). Er lebt einen Gegenpol zu dem bewachten, untergeordneten Leben der Dorfbewohner.


    Wallau:
    Wallau, ein Mann, der die Mitte des Lebens schon überschritten hat, lebt gefestigt in Familie und politischer Aktivität. Im KZ behält er einen engen Kontakt zu seiner Frau und so auch zur Außenwelt, zum Leben. Seine Frau bleibt bei der Flucht und der ganzen Organisation nicht nur Anlaufziel, sondern die tragende Person, die ihm Kraft und Mut gibt nach dem Verrat seines Versteckes durch einen Spitzel der Gestapo, verlässt er nicht nur körperlich sondern auch geistig seine Familie. Diese Haltung macht ihn frei von der Angst während der Verhörungen und diese Haltung, ja fast Verklärung, versetzt Zillich in ein Moment des Erstaunens. Es gelingt Wallau den Verhören und der Folter stand zu halten, ohne der Gestapo etwas zu verraten. Durch Wallaus geistige Verbindung zu Heisler hilft er ihm die schweren Lebensentscheidungen zu treffen. Erst als Heisler in Sicherheit ist, bricht er diese geistige Verbindung ab.


    Paul:
    Paul ist ein echter deutscher Familienvater, der unter dem Einfluss des Naziregimes steht. Das Ergebnis seiner Arbeit ist ihm egal Hauptsache er hat seine Arbeit und verdient sein Geld. Der unerwartete Besuch Georgs bringt sein geordnetes Familienleben ins Wanken. Paul ist ein großherziger Mann, er versucht alles von seiner Seite her Machbare in Bewegung zu setzen, um ihm auf seiner Flucht zu helfen. Obwohl er sich mit seiner Familie in der Hitlerzeit sehr wohlgefühlt hatte und auch zufrieden war mit dem was er hatte und bekam, lies er sich darauf ein. Er riskierte sein Leben und das seiner Familie dafür und erreichter letzten Endes auch, nach seiner Verhaftung der Gestapo bei der er nichts verriet, dass Georgs Flucht gelingt. Schlussfolgernd kann man sagen das Paul ein warmherziger Mensch ist der sich von seiner alten Lebensgewohnheit in ein völlig neues Leben bewegt hat, er hat die Chance wahrgenommen sein Leben zu ändern.

    Zur Strukturierung der Erzählform: Die Geschichte von Georgs Flucht geschrieben von Anna Seghers 1937-1939 in ihrem Pariser Exil ist in der typischen Romanform gehalten. Im Roman wird die eigentliche Handlung von der Rahmenerzählung umschlossen. Er gliedert sich in sieben Kapitel mit Unterkapiteln. Der Rahmen enthält die in der Handlung aufgelösten Erinnerungen eines Häftlings des KZ Westhofen. Diese Erinnerungen nehmen den Schluss des Romans vorweg, die sieben Platanen werden gefällt. Im Hauptteil wird von der Flucht der sieben Häftlinge berichtet, die an sieben Tagen stattfindet und mit dem Freibleiben des siebten Kreuzes endet. Rückblenden, Dialoge und innere Monologe bilden wesentliche Bestandteile des Romans. So dienen Rückblicke auf Georgs Vergangenheit vor allem dazu, dessen Charakter genauer zu beschreiben. Die Unterkapitel geben dem Leser Einblick in das vielseitige Leben der beteiligten Personen. Georg Heisler ist die zentrale Gestalt, die alles zusammenhält. Szenen werden oft mitten in der Handlung abgebrochen um die Spannung des Lesers zu halten. Jeder Romanabschnitt beginnt mit dem Namen der Person, die jetzt im Mittelpunkt steht. Aber keines der Kapitel wie auch der Unterkapitel ist ausschließlich einer Person bestimmt, die Handlung ist immer wechselnd und springt von einem Ort und einer Person zum nächsten.



    Das siebte Kreuz


    Symbole und Metapher:
    Bereits in dem Titel des Romans sind zwei sehr bedeutungsvolle Metaphern versteckt: sieben und Kreuz. Diese zwei Wörter sind Leittragend für den ganzen Roman, sie begleiten ihn vom Anfang bis zum Ende. Die Zahl (sieben) und die Metapher (Kreuz) geben versteckte Hinweise auf den Inhalt des Buches. Die Zahl sieben wird ständig benutzt, sieben Flüchtlinge fliehen aus dem KZ Westhofen. Sieben Tage lang dauert die Flucht. Sieben Kreuze werden errichtet. Der Roman ist in sieben Hauptkapitel strukturiert. Der Roman beginnt und endet damit das, dass siebte Kreuz leer bleibt. Die Zahl sieben spielt jedoch nicht nur in dem Roman eine große Rolle sie steht auf der ganzen Welt für etwas Mächtiges. Im Glauben z.B. die sieben christlichen Tugenden, die sieben Todsünden. Aber nicht nur im Glauben auch in anderer Literatur z.B. die sieben Geißlein, die sieben Zwerge oder auf die ganze Welt gesehen, die sieben Weltwunder. Das Kreuz an dem die Flüchtlinge gemartert werden ist auch von der Autorin bewusst gewählt, man kann dies auf Jesus zurück führen der auch an dem Kreuz sterben musste, aber gleichzeitig hat das Kreuz auch das Symbol der Auferstehung, das Holz des Todes an dem Jesus starb aber wieder Auferstand. Am Ende des Romans bleibt jedoch ein Kreuz leer dieses Kreuz wird somit zum Symbol der Hoffnung und des Wiederstandes.

    Der Erzähler: Der Erzähler berichtet meist in der Er - Form und beschreibt die Erlebnisse anderer Figuren aus dem Roman. Bei diesem Roman bekommt der Leser das Gefühl als würde er selbst an der Stelle des Geschehens stehen. Dies hat die Autorin dadurch erreicht, dass der Erzähler häufig aus der Sicht einer anderen Person berichtet die mitten im Geschehen steht. Der Erzähler selbst steht während diesem Geschehen völlig im Hintergrund und versetzt sich in die handelnde Person. Dadurch, dass die Autorin einen inneren Monolog geschrieben hat ermöglicht sie dem Leser, dass er in die Hauptperson, Georg Heisler hinein schauen kann, somit erfährt er auch die inneren Gefühle Georgs und kann seine Gedankengänge und seine Ängste miterleben und verfolgen. Ein schönes Beispiel dafür ist das Verhör von Wallau: "Ihre Frau ist gestern mit ihrer Schwester wegen Beihilfe zur Flucht verhaftet worden-ihre Söhne wurden der Erziehungsanstalt Oberndorf überwiesen, um im Geiste des nationalsozialistischen Staates erzogen zu werden" Wallaus innere Antwort: "Als der Mann noch am Leben war, von dessen Söhnen hier die Rede ist versuchte er nach seiner Art für die Seinen zu sorgen. "Jetzt wird es sich bald herausstellen, was meine Fürsorge wert war...." (S.192-193). Sowohl im Prolog als auch im Epilog benutzt die Autorin die "Wir - Form". Dadurch das die Autorin einen ehemaligen KZ Häftling die Fluchtgeschichte beschreiben lässt bekommt der Leser ein besseres Bild von der Flucht und kann sich somit schneller und einfacher in die Flüchtenden hinein versetzen. Um die Dramatik bei Verhören zu steigern schreibt Anna Seghers sie in direkter Rede, somit bleibt sie auch neutral und bringt nicht ihre eigene Meinung mit ins Spiel. Meiner Meinung nach wollte Anna Seghers einen spannenden und unterhaltsamen Roman verfassen, was ihr durch die häufigen Wechsel auch sehr schön gelungen ist. Man bekommt immer andere neue Eindrücke und fühlt sich so, als wäre man mitten im Geschehen. Manchmal ist der Wechsel jedoch auch zu abrupt und man kommt sehr leicht durcheinander.



    Sprache: Die Autorin verändert Zeiten und Räume. Aus Osthofen wird Westhofen. Anna Seghers hat die vorkommenden Personen nach einem ganz bestimmten Prinzip erstellt, man kann von Anfang an erkennen welche Person für die Handlung wichtig ist und welche die Landschaft und das Leben darstellt. Es wird nur das Wesentliche erzählt, somit kann man von Beginn des Romans erkennen, dass alle anderen Personen auf der Flucht nicht weit kommen werden. Sie erhalten keine detaillierten Charakterzüge. Auffällig ist das zum System der Nazis nur sehr wenig beschrieben wird.
    Durch Rückblicke auf die Jugend von Georg wird der Leser so tief mit in das Geschehen eingespannt, dass er glaubt er sei wirklich dort und sei allwissend. Parallel zu der Flucht des Georg Heislers treten Ernst der Schäfer und Franz Marnet auf, sie stehen für die Abwechslung und weichen von der Norm der anderen Bürger ab. Sie sind etwas Besonderes. Schön zu erkennen ist auch wie die Autorin die Menschlichkeit beschreibt und die Unmenschlichkeit in der Ablehnung der Hilfe und das krasse Gegenteil die Hilfe von Georgs Freunden.

    Meine Meinung über den Roman: Ich bin der Meinung, dass der Roman sehr interessant zum lesen ist, leider braucht man etwas länger bis man sich mit ihm "vereinigen" kann. Der Roman ist so geschrieben das man ihn nicht einfach so als Buch lesen kann man muss sich während des Lesens näher mit ihm auseinander setzen, mir viel es erst sehr schwer mich mit ihm auseinander zusetzen aber nachdem ich das Referat begonnen habe kam ich immer besser rein und konnte mich dann auch sehr schön ihn die einzelnen Personen hineinversetzen. Man bangt mit den einzelnen Personen das sie überleben und die Flucht überstehen. Der Roman ist nicht nur für die damalige Zeit interessant auch heute ist er sehr zutreffend wenn man sich die Lage in Bosnien oder Afrika anschaut. Somit bin ich der Meinung, dass er nicht nur die deutsche Geschichte wiederspiegelt sondern auch für die heutige Zeit sehr viel Aktualität besitzt.

    Quellenangabe:
    1.) Anna Seghers, "Das siebte Kreuz"
    2.) Encarta - Computer Lexikon
    3.) Internet
    4.) Mama - ihre und meine Ideen zusammen gebracht
    5.) Film "Das siebte Kreuz"


    - Sam -

     

     

     

     

     

     

    Personen und deren Funktionen:

    Albert Beutler:
    -halbe Stunde nach Ausbruch gefangen(S. 32)
    -grinst bei Festnahme (S. 32)
    -Devisenvergehen, harmlos
    -jüd. Lebensmittelverkäufer
    -zusammengeschlagen und für das Verhör "zusammengeflickt" (S. 33)

    Eugen Pelzer:
    -gefangen in Buchenau in der Hundehütte nach 6Std. und 55 Min. (S. 52)
    -1898 in Hanau geb.
    -intelligent
    Georgs Urteil über ihn: "weich" (S. 27)

    Belloni/ Anton Meier
    -Artist (muss im Lager die Befehlshaber unterhalten)
    -im Kz wegen Briefkontakt mit Frankreich,
    -Individualist
    -Frau Marinelli, gute Bekannte hilft ihm (und Georg)
    -entzieht sich der Verhaftung (auf dem Dach) durch Freitod und "behält" seine Freiheit
    Georgs Urteil über ihn: "kommt vielleicht auch durch" (S. 27)

    Ernst Wallau:
    - als Wallau gefasst wird, wird für die KZ-Häftlinge die Auswegslosigkeit ihrer Gefangenschaft deutlich (S. 169)
    -geb. 1894, Soldat im Ersten WK, Spartakusbund, Mitglied der KPD
    -Führer-Persönlichkeit, Vorbildfunktion (vor allem für Georg)
    -Frau und zwei Kinder
    -Charakter: zielstrebig, willenstark, stolz, idealistisch
    -mit Bachmann befreundet, der ihn jedoch verrät und sich daraufhin erhängt (Laube, S. 153)
    -Wallau setzt große Hoffnungen in Georg
    - - schweigt beim Verhör, gibt sich auf: "-Es gab einmal einen Mann, der Ernst Wallau hieß. Dieser Mann ist tot. Sie waren ja eben Zeugen seiner letzten Worte." (S. 191)

    Albert Füllgrabe
    -hofft auf Begnadigung durch freiwilliges Melden (S. 232)
    -wohlhabender Kaufmann, Devisengeschichte: hat in der Weinarer Republik Spenden an die Kommunisten getätigt,
    -fühlt sich unschuldig
    -beim Treffen mit Georg am Eschenheimer Turm (S. 228) versucht er Georg zum Aufgeben zu überreden
    -verrät beim Verhör alles was er weiß (auch alles über Georg) ? wird dennoch nicht verschont

    August Aldinger
    -stirb bevor er gefasst werden kann (S. 298)
    -war Bürgermeister von Unterbuchenbach ? durch Bürgermeister Wurz denunziert (siehe Zusammenlegung der Dörfer S. 210)
    -Wurz hat ein schlechtes Gewissen und Angst als er von Aldingers Flucht erfährt
    -Einwohner des Dorfes bekunden Solidarität mit Fam. Aldinger

    Georg Heisler
    Georgs Kindheit und Familie:
    -Zweitjüngster von vier Brüdern, Heini war sein Lieblingsbruder (jetzt überzeugtes Mitglied der SS)
    - seine Mutter wohnt beim Zweitältesten Sohn ( SA-Mann)
    -Mutter und beiden älteren Brüder halten zu ihm und wollen helfen ( S. 265-270)
    Georgs Vergangenheit
    - Automechaniker-Lehre und seit dem Abschluss arbeitslos
    - kommt über Franz marnet zur linksorientierten Fichte-Jugend
    -arbeitet bei Machtübernahme Hitlers weiter für linke Opposition (als KPD-Mitglied)
    -verheiratet mit Elli Mettenheimer, die vorher Franz` Freundin war
    -jetzt Beziehung zu Leni
    - wird als Frauenheld angesehen


    Funktion der Flüchtlinge:

    -Identifizierungsmöglichkeit aller Menschen mit der NS-Zeit
    -durch unterschiedl. Gründer für die Festnahme wird deutlich wie willkürlich oder breitgefächert das NS-Regime festnahm
    - jeder ist Denunziant oder Denunzierter, kaum einer kann der Versuchung widerstehen Macht (über andere) auszuüben
    -an den 7 Flüchtlingen werden die Greueltaten der Nazis deutlich und die Ohnmacht eines jeden Einzelnen (einem von 7 gelingt die Flucht)
    -trotz des totalitären NS-Regims und der Brutalität wird anhand des nur einen gelungenen Fluchtversuchs deutlich, wie hoffnungsvoll dies auf das Umfeld aber auch auf die Leser wirkt
    -auch die Nationalsozialisten konnten nicht alles berechnen, Fahrenberg als Technik-Fanatiker muss den Ausbruch der 7 Flüchtlinge als Schicksal hinnehmen


    Vertreter des Nationalsozialismus:
    Fahrenberg
    -Lagerkommandant in Westhofen
    -Herkunft aus dem Handwerkermillieu, ließ sich im 1.WK nottrauen
    -brach sein Jurastudium ab und schloss sich den Nazis an
    -hat Minderwertigkeitsgefühle, um diese zu kompensieren behandelt er die Gefangenen sadistisch
    -hat Angst Schwächen zu zeigen
    -Ausbruch der Flüchtlinge sieht er als persönliche Niederlage und Bedrohung , da sie seine Machtposition gefährdet (S.150)
    -will aus Frust andere für sein gescheitertes Leben verantwortlich machen
    -ist nur "Ausführender" der Befehle und ist sich keiner eigenen Schuld bewusst (S. 221)

    Bunsen
    -19jähriger NS- Leutnant, entspricht dem ns. Rassenideal (groß und blond)
    -tritt Fahrenberg zur Seite
    -Charakter: spöttisch, arrogant, aggressiv, eitel, systematisch , genießt seinen gesellschaftlichen Rang
    -erlebte nicht den 1.WK, geprägt durch das Ende der Weimarer Republik
    -wurde ns. erzogen, stellt NS-Regime nicht in Frage -stellt Vorzeigearier dar
    -will auf der Karriereleiter des Terrors aufsteigen und profitiert von Fahrenbergs Versagen
    Zillich
    -Scharführer im KZ Westhofen
    -verlor nach dem 1.WK durch Zwangsversteigerung seinen Bauernhof
    -verheiratet, 2 Kinder (Familie gibt ihm keinen Halt)
    -Verlierer, hat Angst vor dem Leben und sucht einen neuen Sinn (Bekämpfung der Verräter und Juden)
    -erkennt Fahrenberg als seinen Führer an, Alkoholiker
    -hat Angst seinen Lebenssinn zu verlieren, deshalb besonders großes Engagement bei der Suche nach den Flüchtlingen

    Fischer/ Overkamp
    -Fischer ist Polizeikommissar bei der Gestapo, Overkamp sein Vorgesetzter
    -Fischers psychologischen Fähigkeiten unterstützen Overkamps kalte Methoden
    -O. fürchtet sich vor seinen eigenen Gedanken (Gedanken, die seine simple Lebensphilosophie in Frage stellen), fürchtet ebenso um seine soziale Sicherheit

    Vertreter des Volkes:
    Ernst, der Schäfer
    -flirtet mit vielen Frauen, unbeschwert, über den Dingen stehend (hütet die Schafe "oben" -über der Stadt liegt die Wiese)
    -drückt Naturverbundenheit aus
    -laut Anna Seghers ist ihm keine größere oder tiefere Bedeutung zuzumessen, er gehört in die Natur wie die Äpfel. die Wiese...
    -rundet das Bild der breitgefächerten Gesellschaft ab
    -beteiligt sich nicht an der Flucht (kritischer Zuschauer)
    -würde Flüchtlinge nicht verraten (S.156)

    Franz Marnet
    -30jähriger Arbeiter in den Hoechster Farbwerken
    -aus idealistischen Gründen für den Sozialismus tätig
    -lebt derzeit bei seinen Verwandten auf dem Land, um nicht Arbeitsdienst zu leisten
    -diente in der Fichtejugend treu der KPD
    -starke Naturverbundenheit, Zugehörigkeitsgefühl, gehört zu den "Lebenden" (S. 12)
    -Elli Mettenheimer war und ist seine große Liebe
    -fast wäre er zu einem Rädchen im NS-Regime geworden, durch Georgs Flucht wieder aufgerüttelt, Wunsch nach Gerechtigkeit (S. 316)
    -kennt Georg ursprünglich vom Fußball spielen, treffen sich im Kurs der Fichtejugend wieder und nochmals später bei einer Demonstration, fragt Georg ob er mit ihm wohnen möchte; Beginn einer Freundschaft (S. 67)
    -Georg spannt Franz die Freundin (Elli) aus (S.71)
    -sehnt sich immer noch nach Elli und sucht nach Jahren ihren Kontakt (S. 175, 200)

    Leni
    -Freundin Georgs nach Trennung von Elli
    -19 Jahre alt; war ihm erst unschön vorgekommen wegen zu langer Arme und Beine
    -doch jetzt ist es der Gedanke an sie, der ihn hoffen lässt (sein einziges klares Ziel auf seiner Flucht ist Leni, S. 78)
    -als er bei ihr ankommt, verleugnet sie ihn, scheint ihn nicht zu kennen und ist mittlerweile verheiratet (S. 186)


    Elli (Elisabeth) Mettenheimer
    -ist mit Georg verheiratet und hat ein Kind mit ihm
    -würde ihm auf jeden Fall helfen (S. 183)
    -sind schon lange getrennt und hatten auch schon vor der Verhaftung keinen Kontakt mehr
    -Georg verbindet nicht viel mit Elli; sie bedeutet ihm nicht viel (S.133)
    -ihr jetziger Freund Heinrich ??? wird für Georg gehalten und verhaftet
    -nach seinem KZ-Besuch bricht Elli ihren Kontakt zu Heinrich ab
    -Lieblingstochter Mettenheimers

    Alfons Mettenheimer
    -Ellis Vater, Tapeziermeister mit eigener Firma, 62 Jahre alt
    -weiß nicht, ob er Georg zum Schutz der Familie (hat 5 Kinder) verraten würde
    -mochte Georg nicht, war dann jedoch für die Heirat
    -will möglichst nicht durch Georg in Gefahr kommen; wünscht ihm jedoch nicht den Tod
    (S. 96, 183)1

    Hermann
    -Franz' Freund, arbeitet in den Griesheimer Eisenbahnwerkstätten
    -gegen das NS-Regime, arbeitet im kommunistischen Widerstand
    -wartet auf "seinen Moment" etwas tun zu können
    -besorgt illegalen Ausweis für Georg und fädelt mit Fiedler den Aufenthalt bei der Familie Kreß ein

    Else
    -Frau Hermanns, die ihn in seinem Tun unterstützt

    Fiedlers
    -Genossen, die helfen Georgs Aufenthalt bei Kreß' zu ermöglichen
    -kennen Georg nicht persönlich
    -Verzicht auf Kinder, um sich ihrer Aufgabe im Sozialismus uneingeschränkt widmen zu können
    -neue Hoffnung, neues/altes Verständnis für den Partner durch Wiederaufnahme neuer/alter Ideale
    -helfen Georg, um ihrer Ideen wegen

    Reinhardt
    -Freund Fiedlers, der auch helfen will
    -Zahnrad im Fluchtgeschehen wie so viele

    Fritz Helwig
    -im ns. Sinne erzogen, Gärtnerlehrling, an der Darré- Schule
    -Georg stiehlt seine Jacke
    -sagt es sei nicht seine Jacke, um Georg zu helfen (S. 168)
    -der vormals vom System überzeugte Junge, erkennt die Menschlichkeit der von der Gesellschaft Geächteten (S. 353)
    "In seinem jungen Herzen regte sich, etwas, von dem die einen behaupteten, es sei dem Menschen angeboren, und die anderen wieder behaupteten, es sei ihnen nicht angeboren, sondern entstünde erst nach und nach, und andere behaupteten, so etwas gäbe es überhaupt nicht (S. 354)."


    Dr. Löwenstein
    -ein jüdischer Arzt in Mainz
    -hat Angst, ist jedoch mit Leib und Seele Arzt und muss ihm helfen
    -er sagt sich, dass er jedem helfen muss (S. 104)

    Frau Marelli
    -Bekannte/ Freundin Bellonis, Kostümschneiderin
    -Georg hat ihre Adresse von Belloni, dem er eigentlich nicht wirklich traut
    -hilft Georg (S. 195), hat keine Angst
    "...nur diese Art Frauen ist im Stande auch den Teufel zu beruhigen (S. 196)."

    Liesel Röder
    -Ehefrau und Mutter, die als typische Hausfrau dargestellt wird
    -fällt politisch keine eigenen Entscheidungen, agiert auf der emotionalen Ebene
    -sieht Georg als Eindringling/ Zerstörer der Sicherheit ihrer Umgebung
    -ist wütend, als sie erfährt, dass Georg ein Flüchtling ist, da sie um ihre Familie besorgt ist
    -Liesel steht zu ihrem Mann und unterstützt ihn (im Hintergrund)

    Paul Röder
    -offener, fröhlicher Mann des Alltags
    -Paul und Georg waren Jugendfreunde, entfremdeten sich jedoch durch politisches Engagement Georgs
    -sind trotz ideologischer Differenzen Freunde geblieben
    -Opportunist, lebt im praktischen Lebensstil ohne Auffallen zu wollen
    -hat sich mit dem NS-Regime abgefunden und hat nichts gegen die persönlichen Vorteile einzuwenden, die ihm das Regime beschert
    -verdient seinen Lebensunterhalt in einer Waffenfabrik
    ºhat jedoch seine geistige Unabhängigkeit behalten und äußert auch Zweifel an der Ideologie des NS-Regimes
    -hilft Georg um der Freundschaft willen und nicht aus einer Ideologie heraus
    -knüpft Verbindungen zu den Kommunisten Fiedler und Hermann (macht sich auf den Weg zu Sauer, Schenk...)
    -nimmt das Risiko auf sich denunziert zu werden und bringt Georg bei seiner Tante Katharina unter

    Ehepaar Kreß
    -erkennen durch Georg, dass ihnen der Widerstand immer noch wichtig ist und finden dabei auch wieder zueinander (S. 374)
    -Kreß ist 34 Jahre alt, sein Fach ist physikalische Chemie

    Kellnerin
    -trifft sie in Wiesbaden in der Wirtschaft
    -sie denkt: "Er ist kein Lügner, aber er lügt (S. 419)."
    -lässt Georg bei sich übernachten, was für sie ein einschneidendes Erlebnis ist:
    "...ihr Augenblick war gekommen (S. 422)."
    -Georg kann sich vorstellen sein Leben mit ihr zu verbringen (S. 422)





    Fragen in bezug auf den Roman "Das siebte Kreuz"

    Warum gelingt gerade Georg die Flucht?
    - Woran scheitert die Flucht der anderen Flüchtlinge?

    Die Bedeutung des Zitats für das Gesamtwerk:
    "Wir fühlten alle, wie tief und furchtbar die Äußeren Mächte in den Menschen hineingreifen können, bis in sein Innerstes, aber wir fühlten auch, dass es im Innersten etwas gab, was unangreifbar war und unverletzbar" (S. 425)

    Die Bedeutung der Widmung:
    "Dieses Buch ist den toten und lebenden Antifaschisten Deutschlands gewidmet"

    Welche Wirkung hat der Erzählstil auf den Inhalt des Romans bzw. auf den Leser?
    (Genauere Betrachtung von Innerer Monolog, erlebte Rede, simultanes Erzählen, Parallelführung und Kontrastierung

    Warum ist für jeden Leser eine Identifizierung möglich?
    - Wodurch bekommt der Leser ein besseres Verständnis für das Lebensgefühl im 3. Reich?

    Was oder wer verhalf Georg zur Flucht?
    - Warum legt Anna Seghers Wert darauf, dass es Menschen aus versch. polit. sowie sozial. Gruppen sind und diese aus unterschiedl. Motiven handeln?

    Ist das Buch aus (einer politischen) Subjektivität oder Objektivität der Autorin geschrieben?
    - Setzt es eine antifaschistische Haltung, sowie geschichtliches Grundwissen voraus?

    Suche mögliche Vergleichspersonen/ -situationen zu anderen behandelten Werken?
    z.B. Kat und Wallau
    Paul Bäumer und Georg Heisler
    Oberst (aus "Draußen vor der Tür) und Vertreter des NS (7.Kreuz)

    Welche Rolle spielt die Frau im 7.Kreuz?

    Ist Georg ein Held?

    Welche Bedeutung hat "Das 7. Kreuz" in der Literaturgeschichte?
    - Was sagten Kritiker jener Zeit?
    - Welche Bedeutung hat es heute?

    Was macht gerade den Charakter der dargestellten Vertreter des NS-Regimes aus, dass gerade sie nicht der Machtausübung widerstehen können?

    Schuld (mal zur Abwechslung ein neuer Aspekt)
    -Macht sich Georg schuldig, indem er Hilfe von anderen verlangt?
    - Machen sich diejenigen schuldig, die ihm nicht helfen (z.B. Leni)?


    - theshit -

     

     

     

     

     

     

    Tabelle

    Kapitel/EpisodeWichtigsten PersonenOrt(e)Handlung
    K.1/E.0; S.9-11Sommerfeld (Lagerkommandant), Fahrenberg (Vorgänger)WesthofenBäume werden auf Befehl von Sommerfeld gefällt
    K.1/E.1; S.11-16Franz Marnet, Ernst der SchäferUmgebung von MainzFranz fährt zu Höchst; Geschichte des Landes und des Volkes wird erzählt
    K.1/E.2; S.16-23Franz Marnet, Anton Greiner; Weigang=HolzklötzchenStraße zu den Höchster Farbwerken; Fabrik von (Georg Heisler) Franz MarnetGreiner und Weigang erzählen Franz von den Ereignissen in Westhofen; Franz denkt an Georg und an die gemeins. Vergangenheit
    K.1/E.3; S.23-28Ernst Wallau, Georg HeislerMoor vor WesthofenDie sieben Flüchtlinge verlassen das Lager
    K.1/E.4; S.28-33Fahrenberg, Bunsen (Einsatzleiter im Lager Westhofen Lager), Zillich (Scharführer und Vertrauter Fahrenb.), Overkamp u. FischerLagerleitung reagiert auf die Flucht der Sträflinge; Kriminalkommissare kommen an
    K.1/E.5; S.33-48Georg Heisler, Gottlieb Heidrich (Zimthütchen), SchublädchenUmgebung von WesthofenGeorg flieht weiter; wird im Dorf Buchenau mit eingekreist
    Ernst der Schäfer, SophieMangold's HofErnst isst mit Sophie zu Mittag
    Gärtnerlehrling Fritz Helwig, DirektorDarré SchuleDiebstahl von Helwig´s Jacke wird bemerkt
    Gärnter Gülschervor der Darré SchuleFritz erzählt Gülscher alles, dieser ist desinteressiert
    K.1/E.6; S.48-55Georg Heisler, Pelzer, Overkamp, FischerBuchenau, WesthofenHeisler und Pelzer in Buchenau Umstellt; Pelzer wird geschnappt und später verhört
    K.1/E.7; S.55-65Georg Heisler, LKW-FahrerNähe von Westhofen, MainzGeorg lässt sich von einem LKW mitnehmen, übernachtet im Dom zu Mainz
    Ernst der Schäfer, Franzin der Nähe von MarnetsErnst erkennt, dass er Franz nicht mag
    Franz Marnet, HermanGriesheimFranz geht zu Herman um mit ihm zu sprechen
    K.1/E.8; S.65-76Franz Marnet, (Herman, Georg)Franz Wohnung (Mainz)Franz denkt über sein Zusammenleben mit Georg nach (Georg spannt ihm Elli aus usw.); wichtige Infos zu Franz <--> Georg; Georg wurde in Westhofen eingeliefert
    K.2/E.1; S.77-86GeorgMainzer DomGeorg verbringt im Dom die Nacht
    • Leni, Elli
      denkt über Leni (Freundin), Elli (Frau) nach
    • Wallau
      über die Gefühle für Wallau
    • Belloni (Anton Meier)
      Belloni wird beschrieben
    • Aldinger, Albert Füllgrabe
      denkt allgemein über seine Vergangenh. nach
    K.2/E.2; S.86-91Fritz Hellwig, seine Freundin, der ältere AlwinHof der Freundin, FeldHelwig geht zu seiner Freundin --> die Geschichte des Lagers wird erzählt --> verändert sein Denken über das Lager Westhofen
    K.2/E.3; S.91-99Alfons Mettenheimer (62 J.), Gestapo, Kommissar in der HauptwacheGestapo HauptwacheAlfons wird über das Verhältnis von Elli und Georg befragt, viele Gedanken um ihn herum!!
    K.2/E.4; S.99-112Georg Heisler, Dr. Löwenstein, alter Bauer (Bauchschmerzen)Praxis von LöwensteinGeorg lässt sich die Hand behandeln und zieht dann über den Markt
    FranzHoechstbeschließt sich nach Elli zu erkundigen
    BelloniDächer eines HäuserviertelsBelloni stürzt sich zu Tode
    K.2/E.5; S.112-121Herr und Frau Dornberger (Küster im Dom), Pfarrer Seitzbeim Domvon Georg liegengelassene Kleidung wird verbrannt
    Georg, Fischer, HechtschwänzchenRheinpromenadeGeorg tauscht mit einem Fischer seine Jacke gegen einen Pulli; wird fast geschnappt (Polizei)
    Mainzer Kneipelässt sich auf einem LKW mitnehmen
    K.2/E.6; S.121-140Mettenheimersein Arbeitsplatz und seine WohnungMan beobachtet ihn und seine Familie
    Elli (Mettenheimer's Lieblingstochter und Georg's Frau), Heinrich, FranzElli's Wohnungwartet auf Heinrich und denkt an früher und an den Besuch im Lager --> lässt sich von ihm scheiden. Später wird Heinrich anstelle von Georg gefangengenommen --> Georg ist unter den Flüchtl.
    K.2/E.7; S.140-148Frau Wallau's, Fr. Bachmann, H. BachmannHaus v. Wallau und BachmannFr. Bachmann denkt über die Hilfe für Wallaus Flucht nach --> Herr Bachmann kommt dazu
    GeorgLaube außerhalb der Stadtversucht zu schlafen wird aber durch ein Pärchen gestört
    K.3/E.1; S.149-159Heinrich Kübler, Fahrenberg, Zillich, Ovverkamp, Fritz Helwig, Gärtner GülscherWesthofenKübler wird für Heisler gehalten und festgenommen, der Fehler wird bemerkt und Kübler wird wieder freigelassen;
    Wallauwährenddessen wird Wallau verhaftet
    Franz, Ernst, Leute von HoechstHof, HoechstErnst sagt, dass er für die Flüchtlinge ist. Bei Höchst wird nur über die Flüchtl. geredet
    alter Bauer Binderseine Wohnunger beschließt Georg aus Prass zu verraten
    K.3/E.2; S.159-171Heisler, Lehrer mit SchülergruppeRheinufer in der Nähe von MainzHeisler überquert mit einer Fähre, umgeben von Schülern den Rhein
    Fritz Helwig, Fischer, OverkampFritz sagt - nicht meine Jacke
    S.169-171 wichtige Infos!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ernst WallauWesthofenWallau wird nach Westhofen zurückgebracht
    K.3/E.3; S.171-188Mettenheimer + andere Tapeziererzu tapez. HausMettenheimer erfährt erst jetzt das Georg unter den Flüchtlingen ist, und das Elli verhaftet worden ist
    Heisler, Fremder im WagenNähe der HöchstwerkeHeisler lässt sich zu den Höchstwerken fahren und überlegt ob er den Wagen stehlen soll
    Elli, Mettenheimer, VermieterinWesthofenwird aus der kurzen Gefangenschaft entlassen; ihre Wohnung wird gekündigt
    Heisler und LeniLeni's WohnungHeisler kommt zu Leni; diese gibt ihm zu verstehen, dass er verschwinden soll. Georg verliert wichtiges Motiv zur Flucht
    K.3/E.4; S.188-200Overkamp, WallauWesthofenOverkamp versucht Wallau zu verhören
    Heisler, Frau Marelli (Näherin)Fr. Marelli's WohnungHeisler bekommt bei der Frau neue Kleider
    Franz, Elli MettenheimerFestspielhaus OlympiaFranz nimmt Kontakt zu Elli auf, um Heisler zu helfen
    K.3/E.5; S.201-209Heisler, Boland (alter Freund)irgendwo in Mainzversucht Boland anzusprechen; kann nicht weil sein Denken zu sehr von Westhofen beeinflusst (durch die SA-Leute in der Umgebung)
    Heisler, Böppchen (Prostituierte)irgendwo in MainzHeisler versucht sich durch die Prostituierte ein Nachtlager zu beschaffen, mitten in der Nacht muss er aber fliehen, weil er verraten wurde
    K.4/E.1; S.210-215Alois Wurz, AldingerBuchenbachWurz denkt über die Geschichte Buchenbachs und Aldinger, der ihn verfolgt, nach
    K.4/E.2; S.215-223Fr. Marelli, Kommissare der GestapoMainz, Gestapo-WacheMarelli wird über Belloni befragt
    Overkamp, Fahrenberg (mit wichtigen Infos!!)WesthofenFahrenberg wünscht die Gefangenen zurück --> alte ängste werden wach...
    Heisler, 2 Burschen der Gasgesellsch.Büfett-HausHeisler frühstückt; die beiden verraten ihn nicht
    K.4/E.3; S.223-235Franz, ElliFrankfurter MarkthalleFranz und Elli treffen sich beim Apfelkauf um ein späteres Treffen zu ermöglichen
    Heisler, Füllgrabeaußerhalb von MainzHeisler begegnet Füllgrabe --> Füllgrabe versucht ihn zu überreden sich der Gestapo zu stellen; Heisler aber lehnt ab und will zu Paul Röder gehen
    K.4/E.4; S.235-242Ernst, Eugienebei den GehöftenTeil der Landesgeschichte wird erzählt --> Eugienes franz. Liebhaber aus der Armee
    Franz, ElliHöchstwerkeFranz denkt über eine gemeinsame Zukunft mit Elli nach, resigniert ein wenig und erfährt das das Holzklötzchen verhaftet worden ist
    Heisleraußerhalb der Stadtbefindet sich auf dem Weg zu den Röders
    K.4/E.5; S.242-252Heisler (Persönlichkeit von ihm!!!!!) Paul und Liesel RöderWohnung der RödersHeisler kommt bei den Röders an und wird aufgenommen; später erzählt er Paul, dass er aus Westhofen geflohen ist --> Paul bietet ihm eine Bleibe an
    K.4/E.6; S.252-264Franz und ElliMainz;Franz und Elli treffen sich bei einer Schwester von Elli, um zu besprechen wie man dem Georg helfen könnte
    Overkamp, Fischer, BunsenWesthofenBunsen hält dem psychischen Druck im Lager nicht mehr stand --> heult sich bei Overk. aus
    Hermann, (+ seine Frau Else)Hermann's Hausüberdenkt was zur Fluchthilfe zu tun ist
    Franzseine Kammerträumt über Georg usw.
    K.5/E.1; S.265-270Georg's Mutter (hält zu Georg), Heini (jüngster Sohn), zweitältester und ältester Bruder (steht zu Georg)Wohnung der MutterGeorg's Familie wird beschrieben; ältester und zweitältester Bruder halten zu Georg und bereiten Schutzmaßnahmen für ihn vor
    K.5/E.2; S.270-273Fritz' Verlobteder Hof der VerlobtenFritz kommt heute morgen nicht
    Fritz, Gärtner Gülscheroffene StraßeGülschter denkt darüber nach wie es seiner Familie geht, und was er dem Fritz raten soll
    K.5/E.3; S.274-320Füllgrabe, Fischer, OverkampWesthofenFüllgrabe erzählt den Kommissaren alles über Georg was er weiß aus Angst um sein Leben
    Paul Röderin Mainzsucht die Schenks und Sauer die Georg helfen sollen, Schenk's im KZ, Sauer hat zuviel Angst
    Röder, Fiedler, Möller (Vorarbeiter von Paul), Beutler (verbindet Paul den Arm)Arbeitsplatz von PaulPaul verletzt sich am Arm --> überdenkt die nächsten Schritte um Georg zu helfen
    HeislerRöder-WohnungGeorg nimmt am Alltagsleben teil
    Messer, Ernst, EugineMesser's HausEugine und Ernst reden übers heiraten
    Hermann + andere ArbeiterHermann's Arbeitsstellesprechen über die Flüchtlinge und über ihre Ansichten zu dem Thema (Infos!!!!!!!!!!!!!!)
    AldingerBuchenauAldinger nähert sich immer mehr Buchenau
    Wurz, Aldinger, neues EhepaarBuchenauAldinger kommt bei Buchenau an und stirbt dort auf einem Hügel, wird gefunden und ins Dorf gebracht, alle verhalten sich ruhig, normale Trauer im Dorf --> Wurz wird für seine Angst und überhaupt verachtet
    Bunsen, Zillich, FahrenbergWesthofenGefühle der Sträflinge, der Eingefangenen, von Fahrenberg, Overkamp zweifelt (am System)
    Liesel + Paul Röder, Heisler --> für Frau Grabber "Otto"Röder's WohnungHeisler flieht, nachdem Liesel berichtet das nach ihm gefragt worden ist · Paul geht mit ihm bringt ihn zu seiner Tante Katharina Grabber wo er für ihr Fuhrunternehmen arbeiten soll
    Liesel, FranzRöder's WohnungFranz fragt bei Liesel nach Paul · nicht da
    Franz, Hermann (Liesel)Hermann's WohnungFranz berichtet Hermann was er unternommen hat · alles was sich Franz wünscht ist ein normales Leben das ihm Kraft gibt!!!!
    Paul und Liesel RöderRöder - WohnungPaul erklärt Liesel die Geschichte von Georg, und warum er ihr nicht gleich alles gesagt hat
    Heisler und Fr. GrabberWerkstatt von Fr. GrabberGeorg resigniert völlig (!!!), weil er denkt das Paul ihn hier sitzen lassen könnte.
    K.6/E.1; S.321-325Fahrenberg, Bunsen, ZillichWesthofenZillich und Fahrenberg plagt Zukunftsängste
    K.6/E.2; S.325-329Franz, Anton Greiner, (Ernst der Schäfer), HolzklötzchenWeg nach HöchstFranz ist recht deprimiert; Greiner berichtet Franz von der Großfahndung das Holzklötzchen schweigt sich über das was ihm passiert ist aus
    K.6/E.3; S.329-332Elli, Overkamp, Elli's BürochefGestapo-Wache; BüroOverkamp verhört Elli · ergebnislos; · Elli wünscht sich ein geordneteres Leben
    K.6/E.4; S.333-334Heisler, Fr. GrabberHof des FuhrunternehmensGeorg ringt sich mehr Vertrauen zu Paul ab. Fr. Grabber will Georg evtl. fest einstellen
    K.6/E.5; S.334-342Paul, FiedlerPokorny (Pauls Arbeit)Paul sucht nach Leuten denen er Georg anvertrauen kann · wählt den Fiedler
    K.6/E.6; S.342-346Ernst, Euginevor Messer's Hausessen zu Mittag · Ernst zieht mit der Herde ab · Eugine wird deprimiert
    Hermann, Lersch, Otto (Lehrling)EisenbahnwerkstattHermann überlegt ob es richtig ist so viele Leben aufs Spiel zu setzen für einen, durch wen man Georg Geld und Papiere bringen kann
    K.6/E.7; S.346-357Zillich, FritzKneipe in BuchenauWeg nach Buchenau und Zillich's Leben und seine ängste werden geschildert; Fritz denkt an seinen Flüchtling
    Bunsen, Uhlenhaut, Zillich, WallauWesthofenWallau wird von den dreien zu Tode geprügelt
    Fahrenberg, Bunsen, Zillich, UhlenbergWesthofennach dem Tod Wallaus beginnen die anderen Sträflinge zu resignieren; Fahrenb. dreht fast durch, weil Georg noch nicht geschnappt ist
    K.6/E.8; S.357-359Elli, Mettenheimer, SchulzBrands HausElli holt den Vater nach der Arbeit ab
    K.6/E.9; S.360-381Paul, Fiedler, Georgkleines GasthausFiedler nennt Paul eine Fluchtmöglichkeit ·
    Georg, Fr. GrabberHof des Fuhrunternehmensgeht zu Georg und unterrichtet ihn davon
    Georg, Doktor KressOlympia-KinoGeorg wird von Kress in dessen Wohnung gebracht wo er die Nacht verbringt
    Grete + Herr Fiedler, Liesel Röderbei Röders/ FiedlersGrete geht zu Röders. Liesel heult, weil Paul bei der Gestapo ist. Fiedler versteckt sich
    Herr und Frau KressKress' HausH. und Fr. verstehen sich plötzlich besser
    Herr und Frau Kress, GeorgKress' Hausdie 3 essen zu Abend, erfahren das Paul bei der Gestapo ist, bleiben aber bei den Kress'
    K.7/E.1; S.382-387Sophie Mangold, Ernsts Mutter, Euginebei Messer'sSophie wird von Ernsts Mutter gesehen wie sie nach Hause geht; Mutter kommt um Ernst abzulösen
    Herr und Frau Kress, GeorgKress' HausGeorg träumt schlecht von Westhofen
    K.7/E.2; S.387-394Fiedler, ReinhardtReinhardts HausFiedler gibt ihm Geld und Papiere für Georg
    Liesel RöderRöder-Haussieht den Paul als verloren an
    K.7/E.3; S.394-406Mettenheimer SchulzHaus in MainzSchulz äußert Interesse Elli zu heiraten
    beide Kress, Georg, Gretebei Kress'Grete bringt die Papiere zu Kress/Georg
    Liesel und Paul Röderbei Röder'sPaul kommt unbeschadet vom Verhör zurück
    Franz, Hermann, ganze Mangold - Familiebei Mangoldsgroße Kaffeerunde bei der Franz erfährt das alles mögliche für Georg getan worden ist
    K.7/E.4; S.407-412Franz, Lotte + KindWirtsgarten, MangoldsFranz trifft Lotte, eine alte Bekannte wieder, gehen zusammen zu Mangolds
    K.7/E.5; S.412-416Fahrenberg, Uhlenhaut (Nachfolger von Zillich), Hattendorf (Bunsen in Urlaub)WesthofenSträflinge sind sich einig das Georg nicht gefasst worden ist
    Bunsen + 2 Begleiter, Hanni (Bunsens Braut), Vater von HanniRheinischer Hof in WiesbadenBunsen wird als normales Kind beschrieben, Alltagsleben
    H. + Fr. Kress, GeorgWiesbadensetzen Georg ab, wo ein Schiff auf ihn wartet
    K.7/E.6, S.416-425Georg, KellnerinHaus der KellnerinGeorg verbringt bei ihr die Nacht und geht am nächsten Morgen zu seinem Schiff · Freiheit
    Fahrenberg, SommerfeldWesthofenFahrenb. erkennt langsam das er Georg nicht mehr bekommen wird · wird durch Sommerfeld abgesetzt der die Bäume fällen lässt.


 Umfrage
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