Die Romantik 1800 – 1850
Die Französische Revolution war vorbei, Napoleon war an der Macht und in grossen Teilen Europas herrschte Krieg. Die hoch gepriesenen Werte von „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“, welche in der Revolution ihren Ursprung hatten, wurden nicht erfüllt. Die KünstlerInnen reagierten darauf indem sie sich mehr in sich selbst zurück zogen. Das Ich, welches schon im Klassizismus wichtig wurde, wird in der Romantik zum Mittelpunkt der Kunst. Der/die MalerIn malt nicht mehr was er/ sie sieht, sondern was er/ sie spürt. Die Leinwand wird zum Spiegel seines Innern, seiner Gefühle. Um diese Gefühle visuell umzusetzen wurde die Landschaftsmalerei zum beliebtisten Bildmotiv der Romantik denn die Natur galt als Symbol für Freiheit und Grenzenlosigkeit. Einsame Gestalten welche sehnsuchtsvoll in die weite Welt hinaus schauen, gehörten ebenso zu klassischen Gestaltungsrepertoire wie auch Vanitas-Motive. Die Metaphorik blüht noch einmal auf, bevor sie im Realismus, Impressionismus und der Fotografie wieder untergeht.
Diese verschiedenen Ebenen, welche ein romantisches Bild besitzt, erforden jedoch auch ein gewisses Verständnis bei/m der BetrachterIn. Er kann nicht einfach passiv „konsumieren“ sondern muss seine Gefühle und Wünsche mit dem Bild spielen lassen, mit dem Bild „kommunizieren“.


Ein klassisch-romantisches Bild ist zum Beispiel Joseph Kochs „McBeth und die Hexe“.
McBeth wird von drei Hexen vorhergesagt dass er einmal König werden wird. Ihm steigt dieses Wissen in den Kopf und er bringt, auf anraten seiner Frau, den König frühzeitig um.

McBeth und sein Freund Banquo, die Anführer des königlichen Herrs, reiten dem tobenden Meer entlang. Das Herr folgt ihren „Vorgesetzten“ ängstlich aus dem nahegelegenen Wald hinaus. Die drei Hexen stehen mitten auf dem Weg und versperren den beiden Anführern den Durchgang. Der Himmel ist mit schwarzen Gewitterwolken übersäht, ein Blitz schlägt in den nahegelegenen Berg und lässt die Ruine (Vanitas-Motiv) welche auf dem Berg thront noch härter und dunkler erscheinen. Ein Segelschiff geht weit draussen in den Wellen unter (Vanitas-Motiv) welche immer näher kommen und schlussendlich an den Felsen des Berges zerschellen. Die Personen nehmen, physisch gesehen, wenig Platz in der Bildfläche ein. Sie scheinen bedroht und zerbrechlich in Anbetracht der tobenden Natur.


von Jan Bachmann


 Umfrage
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