Das Chrysler Building
Der Gründer der Automobil-Firma Chrysler, Walter Percy Chrysler, erteilte dem Architekten William van Alen Ende der 1920er Jahre einen großen Auftrag. Der 1882 in Brooklyn geborene Architekt sollte für Walter P. Chrysler, das höchste Gebäude der Welt bauen. Der Bau sollte höher als der Eiffel-Turm und ein Denkmal für die Ewigkeit werden. Das Gebäude wurde 1930 fertiggestellt und war immerhin für zwei Monate das höchste Gebäude der Welt. Der Ruhm des höchsten Gebäudes wurde zwar vom Empire State Building zunichte gemacht, doch bleibt es für viele New-Yorker die Krönung der Wolkenkratzerarchitektur. Seine Höhe beläuft sich auf 319 Meter; nicht zuletzt wegen einer 27 Tonnen schweren Teleskopförmigen Turmspitze, welche im Feuerschacht zusammengebaut und anschliessend aufgesetzt wurde.

Das Äußere Erscheinungsbild des Chrysler Buildings ist ein Ausdruck der verrückten, wilden 20er Jahre. Es ist als eines der ersten Hochhäuser mit rostfreiem Stahl ummantelt und hebt sich von der damalig dominierenden Architektur ( funktioneller Stil) deutlich ab. Da nämlich William van Alen in Paris an der Ecole des Beaux Arts studiert hatte, brachte er die Idee des Art Déco in das Building mit ein. Typisch für diese Stilrichtung ist das obere Segment des Gebäudes.

Mit seinen auf gestuften Halbkreisen angeordneten, strahlenförmig gefächerten Dreiecksfenstern ist es eben ein klares Art Déco Gebäude. Der rechteckige Sockel umfasst 20 Geschosse. Der mittlere Abschnitt darüber ist 168 Meter hoch und verjüngt sich zu dem eben schon erwähnten Art Déco Element, welches wiederum in der Spitze ausläuft. An jeder der vier Ecken in der 40ten Etage ragt jeweils ein mächtiger Adler in den Himmel. Das Vorbild lieferte eine Kühlerfigur eines Autos von Chrysler. Überhaupt ist das gesamte Gebäude vom Firmenzeichen nur so übersät und man findet sogar Radkappen rund um das Gebäude, auf denen man das Logo findet.

Auch der Innenraum ist nicht weniger edel gehalten. Die Eingangshalle, welche früher Showrom für die Autos von Chrysler war, ist mit Marmor und Granit aus aller Welt geschmückt. Das Ganze erinnert mehr an die Kulisse eines Science-Fiction Films als an die Halle eines Gebäudekomplexes.

Das Gebäude ist romantisch und irrational ohne dabei albern zu wirken. Noch heute ist es eines der ungewöhnlichsten und beeindruckendsten Exemplare der Wolkenkratzer auf dieser Welt. Besonders zeichnet es der Art Déco Stil in Reinform aus und macht es zu der Schönheitskönigin von Manhatten.


von Benedikt Schmid


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