Die Mutter
Die Mutter übernimmt die traditionellen Aufgaben der Ehefrau und Mutter wahr: sie kümmert sich um ihre Kinder, umsorgt den Vater, bringt ihn zu Bett und überwacht gesamten Haushalt. Außerdem ist sie für Anstellung und Entlassung des Dienstpersonals verantwortlich, ordnet sich in ihren Entscheidungen jedoch dem Vater und der Tochter unter. Ihre Unselbstständigkeit entspricht der Situation der meisten Ehefrauen zu Kafkas Zeiten.
Sie verteidigt Gregor vor dem familiären Ausschluss und will Grete davon abhalten, Gregors Zimmer auszuräumen. Außerdem bittet sie ihren Mann um die Schonung Gregors Leben, während dieser ihn mit Äpfeln beschmeißt. Sie setzt sich jedoch nie entscheidend durch.
Die Versuche, mit Sohn Kontakt aufzunehmen, werden von Vater und Schwester unterbunden, dabei ist sie die Einzige, die in dem Käfer ihren „unglücklichen Sohn“ sieht und hoffnungsvoll auf ein gutes Ende wartet. Unfähig, das Ausmaß der Veränderung zu erfassen, verschließt sie die Augen vor der Verwandlung, die ihn für immer von ihr entfernt, ebenso wie sie das Erwachsenwerden Gregors ignoriert und ihn weiterhin wie ein Kind behandelt hat. Sie fungiert als der passive Part der Familie und ihre Ohnmacht wird an mehreren Stellen deutlich: Als sie Gregor das erste Mal sieht, blickt sie hilfesuchend zu ihrem Mann und wird ohnmächtig. Diese Ohnmacht enthebt sie jeder Entscheidung und ermöglicht ihr die Flucht aus der grässlichen Wirklichkeit. Sie spiegelt ebenfalls die Machtlosigkeit innerhalb der Familie wider, da sie sich in kritischen Augenblicken von anderen abhängig macht. Beim nächsten Zusammentreffen mit Gregor flüchtet sie hilflos in die Arme ihres Mannes und als Gregor beim Ausräumen des Zimmers sein Versteck verlässt, sinkt die Mutter wieder ohnmächtig zusammen. Auf diese Weise entflieht sie jeder Notwendigkeit, sich mit Gregors Zustand auseinanderzusetzen und ihn zu akzeptieren respektive abzulehnen.
Mit ihren Ohnmachten entflieht sie der Wirklichkeit, ihre Atemnot wird immer bedrängender und bei der Verurteilung Gregors kann sie dieser nur noch atemlos folgen und fängt zu husten an. So ist sie auch an dieser Stelle einer eigenen Meinungsäußerung oder selbstständigen Entscheidung enthoben.


von Linda Krause


 Umfrage
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