Gregors innere Verwandlung - Befreiung
Gregors innere Verwandlung - Befreiung von der Verantwortung


Bis zu diesem Zeitpunkt hat Gregor seine Verwandlung noch nicht recht wahrgenommen. Er stellte die Veränderungen seines Körpers mit erstaunlicher Gelassenheit fest und bemühte, sich zu beherrschen, obgleich er immer wieder nach neuen Erklärungsansätzen sucht: Für die veränderte Stimmung macht er eine Erkältung verantwortlich und die Steifheit seines Körpers schiebt er auf ungeschicktes Liegen. Im Folgenden beschließt er, die Entscheidung über seinen Zustand den Eltern und dem Prokuristen zu überlassen: „Würden sie erschrecken, dann hatte Gregor keine Verantwortung mehr und konnte ruhig sein. Würden sie aber alles ruhig hinnehmen, dann hatte auch er keinen Grund sich aufzuregen, und konnte, wenn er sich beeilte, um acht Uhr tatsächlich auf dem Bahnhof sein.“ (S. 13; Z. 19ff.)
Dieser Gedanke Gregors ist naiv und listig zugleich, denn er entlastet ihn in jedem Fall. Doch übergibt er gleichzeitig auch die Definition des eigenen Status an die anderen und macht somit das eigene Handeln von Urteilen der Außenwelt abhängig. Obgleich die Reaktion seiner Umwelt ihm beweisen müsste, dass er keinerlei Verantwortung mehr übernehmen braucht, versucht Gregor trotzdem, den Prokuristen zurückzuhalten und seine Eltern werten dies als Angriff, weshalb der Vater das „Ungeheuer“ in sein Zimmer zurücktreibt.
Von nun an ist Gregor nicht mehr für sich selbst verantwortlich, sondern er wird versorgt.
Die Verwandlung kann ebenfalls als eine Entfaltung von Kafkas Aussteigerfantasien gedeutet werden, denn diesem war sein Beruf und das ständige Reisen, zu welchem er ebenfalls beruflich gezwungen war, verhasst und es störte seinen Lebensrhythmus.


von Linda Krause


 Umfrage
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