Erzählweise
Das Geschehen wird aus der Perspektive Gregors berichtet und der Leser weiß somit nie mehr als er. Allerdings wird sein Weg nach der Verwandlung von einem auktorialen Erzähler, welcher jedoch eine sehr große Nähe zu Gregor aufweist, dargestellt. Er sympathisiert mit der Wahrnehmungsweise Gregors und es erfolgt somit kein Perspektivwechsel, etwa aus der Sicht des Vaters auf das Geschehen.
Zum einen lässt sich dies mit der erheblichen Nähe Kafkas zu seinem Protagonisten begründen; andererseits hängt der subjektive Erzählerstandpunkt und die Einengung des Blickwinkels mit den Wahrnehmungsweisen der sich herausbildenden Moderne zusammen: Aufgrund schwieriger gesellschaftlicher Zusammenhänge und kontinuierlicher Veränderung legte man wieder mehr Wert auf das individuelle Bewusstsein und auch spielte die Erfahrung sozialer Isolation eine entscheidende Rolle. Mit der Jahrhundertwende entstand des Weiteren ein wachsendes psychologisches Interesse an Bewusstseinsvorgängen und der Erforschung des Unbewussten- zum Beispiel durch Freud.
Die mit Gregor sympathisierende Erzählperspektive ist jedoch nicht konstant durchgehalten und an einigen Stellen tritt der auktoriale Erzähler in Erscheinung, um Gregors Verhalten- so seine ersten Gehversuche- kritisch zu kommentieren oder Hinweise auf die Selbsttäuschungen Gregors- unter anderem hinsichtlich seiner naiven Einschätzung der Schwester- zu geben.
Die weitgehend einsinnige Erzählweise stellt eine hohe Anforderung an den Leser und Kafka macht diesem klar, dass eine objektive Stellungnahme nicht möglich ist.
Zum Schluss der Erzählung tritt der auktoriale Erzähler deutlich hervor, da Gregor bereits gestorben ist, er distanziert sich jedoch vom Geschehen und berichtet relativ nüchtern aus der Sicht der Restfamilie. Seine Präsenz ergibt sich jedoch aus der leisen Ironie zwischen den Zeilen aufgrund der biedermeierlichen Idylle.


von Linda Krause


 Umfrage
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