Thema anzeigen - Interpretation Gedicht von Erich Kästner: Im Auto übers Land


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BeitragVerfasst: Fr Sep 16, 2005 14:58 
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Besserwisser
Besserwisser 
Hallo,
ich muss ja ein Gedicht in Deutsch halten, da hab ich mir gedacht ich lern einfach das Gedicht, das ich schon in der 7.Klasse halten musste. Des schwirrt bei mir noch im Hinterkopf rum und ich denk mal das lern ich schneller als alle anderen Gedichte. Nur zur Interpretation fällt mir da so gar nix ein. Wisst ihr was???
Und meint ihr das ist mit der Betonung leicht zum lernen oder gibt es doch leichtere??

Hier das Gedicht:

Im Auto übers Land
An besonders schönen Tagen
ist der Himmel sozusagen
wie aus blauem Porzellan.
Und die Federwolken gleichen
weißen, zart getuschten Zeichen,
wie wir sie auf Schalen sahn
Alle Welt fühlt sich gehoben,
blinzelt glücklich schräg nach oben
und bewundert die Natur.
Vater ruft, direkt verwegen:
ein Wetter, glatt zum Eierlegen?"
(Na, er renommiert wohl nur.)
Und er steuert ohne Fehler
über Hügel und durch Täler.
Tante Paula wird es schlecht.
Doch die übrige Verwandtschaft
blickt begeistert in die Landschaft.
Und der Landschaft ist es recht.
Um den Kopf weht eine Brise
von besonnter Luft und Wiese,
dividiert durch viel Benzin.
Onkel Theobald berichtet,
was er alles sieht und sichtet.
Doch man sieht's auch ohne ihn.
Den Gesang nach Kräften pflegend
und sich rhythmisch fortbewegend
strömt die Menschheit durchs Revier.
Immer rascher jagt der Wagen.
Und wir hören Vatern sagen:
"Dauernd Wald, und nirgends Bier."
Aber schließlich hilft sein Suchen.
Er kriegt Bier. Wir kriegen Kuchen.
Und das Auto ruht sich aus.
Tante schimpft auf die Gehälter.
Und allmählich wird es kälter.
Und dann fahren wir nach Haus.



Lieben Gruß


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 Betreff des Beitrags: Gedicht-Aufbau
BeitragVerfasst: Fr Sep 16, 2005 17:15 
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Moderator
Moderator 
Wenn du die Strophenform beachtest - merkst du bessee den Ablauf der Handlung, d.h. den Aufbau des Gedichts - oder die Struktur; wenn du sie von der Einleitung bis zum Abschluss beschreibst, hast du schon den Inhalt der Handlung, einen Teil der Aussage.

Wenn dir dann noch einzelne Stellen - Wörter, Bilder ("Porzelllan"...), Aussagen, Formelemente - auffallen, hast du in etwa das, was E.K. besonders gestalten wollte: eine Fahrt ins Blaue, die damals noch etwas Besonderes war.

_________________
Nur Heinzelmännchen könnten deine Hausaufgaben sofort erledigen ...


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 Betreff des Beitrags: ein kleiner tipp
BeitragVerfasst: Fr Sep 16, 2005 17:21 
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teile dein gedicht in verschieden teile ein und versuche so eine art einleitung hauptteil und schluss zu erreichen.( es können auch mehrere teile sein)
dann interpertierst du jeden abschnitt und zu schluss fügst du alles zusammen.
z.b. blau wie prozelan= keine wolke strahlend blauer himmel, es ist warm


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