Zur Herstellung von Schwefelsäure

Wir legen ein Stück brennenden Schwefel in ein geschlossenes, mit Sauerstoff gefülltes Gefäß. Der Schwefel beginnt kräftig zu brennen. Die Flamme ist neon-blau mit einem leichten violet Stich und ist sehr intensiv. Es entsteht viel Dampf, der das Gefäß ausfüllt. Die Flamme wird kleiner und erlischt dann.
Wir nehmen den Deckel des Gefäßes ab, das Gas bleibt in ihm, es ist schwerer als die Luft im Raum. Wir geben ein wenig Wasser hinzu, verschließen das Gefäß wieder und schütteln es gut, bis der Dampf nicht mehr zu sehen ist. Der pH-Wert der Flüssigkeit beträgt etwa 2. Wir kochen sie, um sie zu konzentrieren. Der pH-Wert wird etwas schwächer. Nach kurzer Zeit ist er sehr stark (ca. pH -1).

diese Gesteine enthalten Schwefel
VORKOMMEN

Mit einem Anteil von 0,048% steht Schwefel an 15. Stelle der Elementhäufigkeit. In der Natur kommt der Schwefel elementar in mächtigen Lagerstätten z.B. in Sizilien, Polen, Irak, Louisiana, Texas und Mexiko vor. Wichtige Minerale, die Schwefelverbindungen enthalten, sind z.B. Gips (Calciumsulfat), Pyrit (Eisensulfid), Buntkupferkies (Kupfersulfid), Bleiglanz (Bleisulfid), Zinkblende (Zinksulfid) oder Zinnober (Quecksilbersulfid). Größere Mengen Schwefel sind auch in den fossilen Brennstoffen Erdöl und Kohle enthalten. Erdgas ist oft mit Schwefelwasserstoff (H2S) verunreinigt. Schwefelverbindungen finden sich auch in den Aminosäuren, Coenzymen und im Vitamin B pflanzlicher und tierischer Organismen.

VERWENDUNG

Schwefel ist ein wichtiger Rohstoff in der chemischen Industrie. Der größte Anteil dient zur Herstellung von Schwefelsäure nach dem Doppelkontaktverfahren und damit auch zur Herstellung von Düngemitteln. Aus der Schwefelsäure sind zahlreiche Schwefelverbindungen zugänglich, z.B. die Sulfate. Reiner Schwefel wird zur Herstellung von Zündhölzern, Schwarzpulver, Feuerwerkskörper, zur Herstellung von Kunststoffen und Farbstoffen (z.B. Ultramarinblau), zur Vulkanisation von Kautschuk und Gummi, zum Schwefeln von Fässern oder als Bleichmittel für Wolle und Seide verwendet. In der Medizin findet er in Salben und Cremes zur Bekämpfung von Hautkrankheiten wie Akne, Ekzeme, Krätze oder Schuppenflechte Anwendung. Schwefelbäder sollen gegen Rheuma und Gicht wirken. Im Wein- und Gartenbau dient er zur Bekämpfung von Spinnmilben und Mehltau.



 Umfrage
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