Schuldverstrickung Fausts
Die Schuldverstrickung Fausts nach der Begegnung mit Margarete


Faust beginnt sich bereits in der „Hexenküche“ in Schuld zu verstricken, da er sich dort auf Mephisto einlässt, obwohl er weiß, dass dieser ihn durch den Trunk verändern wird. Diese Szene ist zwar vor dem ersten Aufeinandertreffen von faust und Margarete, aber trotzdem macht er sich hier durch das Sicht-Bewusstsein der Veränderung schuldig.
Als er nun Margarete das Erstemal trifft macht er sich erneut schuldig, da sich die Art und Weise in die er Margarete angesprochen hat einfach nicht gehört. So macht Faust sich bei der ersten Begegnung mit Margarete beziehungsweise schon im Vorfeld schuldig. Dadurch das Faust bemerkt, dass er ohne Mephistos Hilfe nicht mehr weiterkommt, Margarete aber trotzdem verführen möchte, macht er sich wieder schuldig, weil sein Trieb größer ist, als sein Wille lieber ohne Mephisto zu sein. So spinnt sich der Schuldfaden weiter fort, als er Mephisto beauftragt ein Geschenk für Margarete zu besorgen, obwohl er weiß, dass dieses Geschenk nicht ehrlich erworben ist, doch dies scheint ihm egal, so lange er es damit schafft Margarete damit zu verführen. Das Geschenk hinterlässt er Margarete, nach dem gemeinsamen Eindringen, was auch wieder für seine Verstrickung in Schuld spricht, mit Mephisto in ihr Zimmer.
Mephisto lügt Marthe in „der Nachbarin Haus“ an und sagt ihr, dass ihr Mann tot sei, auch nur, um Margarete und Faust zueinander zu bringen. Faust bestätigt dieses, da er nach wie vor nur an die Verführung Margaretes denkt.
„Marthens Garten“, eine sehr zentrale Szene des gesamten Stücks, da sich hier eine Wendepunkt ereignet, verstärkt Fausts, aber auch Margaretes Verstrickung in Schuld ungemein. Margarete macht Faust den Vorschlag in der Nacht zu ihr zu kommen, sie würde den Türriegel offen lassen, wäre ihre Mutter, welche einen sehr leichten Schlaf hat doch nicht. Natürlich macht auch Margarete sich durch dieses Angebot schuldig, Faust ist jedoch nicht besser, denn er nimmt dieses Angebot an und gibt ihr sogar noch Gift, das sie ihrer Mutter geben soll, wodurch er und Margarete ungestört sind. Interessant hierbei ist, dass Faust das Giftfläschchen schon dabei hatte, bevor Margarete ihm diesen Vorschlag unterbreit hat.
In der Szene „Nacht“ bringt Faust, nach außen hin wirkt dies auf jeden Fall so, Margaretes Bruder um. Sicher ist jedoch, dass Faust dies nicht alleine getan hat, sondern mit der Hilfe Mephistos – Mephisto hat Fausts Hand geführt. Die schuld die er sich mit diesem Mord zusätzlich aufgeladen hat ist nicht zu übersehen.
Nicht mal als die Trödelhexe Fausts Sünden/Verschuldungen in „Walpurgisnacht“ aufzählt wird sich faust derer bewusst. So bleibt Faust auch, als Margarete sich in „Kerker“ entschließt für ihre Sünden zu büßen, nicht bei ihr, sonder lässt sie alleine zurück. Dies zeigt auch, dass er sich seine Schulden nach wie vor nicht eingestanden hat und so auch nicht für diese büßen möchte. Doch die letzte und vielleicht sogar schlimmste Schuld nimmt er auf sich, indem er Margarete dort im Kerker alleine zurück lässt. Auch wenn Faust zuvor sogar schon einen Mord begangen hat, ist es für seine Schulden nicht zu büßen und „seine“ Margarete mit all der Last alleine zu lassen, doch die größte Schuld.


von anonymous


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