Blutkreislauf und Lymphe
Das bauchwärts gelegene Herz treibt das Blut an. Gefäße die vom Herzen aus gehen nennt man Arterien (=Schlag- od. Pulsadern). Die Wände sind stark und elastisch da das Blut mit hohem Druck durchgepresst wird; diesen Druck kann man als Puls ertasten.

Gefäße die wieder zum herzen führen heißen Venen. In ihnen herrsch so gut wie kein Druck. Das Blut wird mit Hilfe von Venentaschen die in Kurzen Abständen vorhanden sind passiv transportiert. Das Blut rinnt immer nach unten => füllt eine Venentasche => diese verschließt sich nach unten hin => ist nur nach oben offen. Durch eine Muskelkontraktion oder durch die Druckwelle einer daneben befindlichen Arterie wird die Vene zusammengedrückt und das Blut wird durch eine Venentasche weiter nach oben gedrückt. Die Saugwirkung des Herzens unterstützt diesen Transport.

Die Arterien die vom Herzen wegführen sind zunächst sehr weit und dick. Je größer die Entfernung vom Herzen wird desto mehr verzweigen sie sich und werden immer dünner (Arteriolen) welche dann schließlich so dünn werden dass gerade noch die roten Blutkörperchen durchpassen (Kapillare). In diesen findet der eigentliche Gas- und Stoffaustausch statt. Blutflüssigkeit oder weiße Blutkörperchen können das Blutgefäß verlassen. Die Kapillare bilden ein feines Netzwerk mit sehr engen Röhren die eine große Oberfläche haben. Die Wände bestehen nur aus einer einzigen Schicht flacher Zellen und ermöglichen so den raschen Austausch von Stoffen. Das Blut fließt in den Kapillaren wesentlich langsamer, was den Austausch begünstigt (etwa ein 6/100 => 0,03cm/sec). Die Wände sind durchlässig für niedermolekulare Stoffe und Wasser, aber undurchlässig für die meisten Proteine. Aufgrund des Blutdruckes werden laufend Wasser und darin gelöste Stoffe aus den Kapillaren ausgepresst. (Filtration); dem Austritt sind Grenzen gesetzt, da die Proteine im Blut in hoher Konzentration vorkommen, aber in der ausgepressten Flüssigkeit nahe zu nicht vorkommen. Im Inneren entsteht ein sogenannter osmotischer Druck, durch diesen Druck saugt die Kapillare in diesem Bereich wieder Flüssigkeit auf (Resorption) Insgesamt tritt aber mehr Flüssigkeit aus als danach wieder aufgenommen wird. Die im Gewebe verbleibende restliche Flüssigkeit nennt man Lymphe (sie sammelt sich in Gewebespalten). Die Lymphflüssigkeit entspricht dem Blut ohne Blutkörperchen und Proteinen. Die Lymphe umspülen die Zellen. Aus ihr entnehmen alle Zellen die Stoffe die sie brauchen oder scheiden die Abfallstoffe in sie ab. Die Gewebeflüssigkeit wird von den Lymphkapillaren aufgenommen => diese vereinigen sich zu den Lymphgefäßen und schließlich zum Lymphbrustgang. In diesen münden auch die aus dem Darm kommenden, mit resorbiertem Fett belasteten Lymphe. Der Lymphbrustgang ergießt sich in die linke Schlüsselbein Vene => die Lymphe gelangt wieder in den allgemeinen Blutkreislauf. In den größeren Lymphgefäßen sind Taschenklappen eingebaut welche die Lymphe durch peristaltische Bewegungen vorantreiben. Die Lymphe wird durch die in den Gefäßen befindlichen Lymphknoten vor dem Eintritt in die Blutbahn von Bakterien und anderen Fremdstoffen gereinigt.

Bei bestimmten Krankheiten wird mehr Flüssigkeit aus den Kapillaren ausgeschieden und kann nicht schnell genug abtransportiert werden=>das Gewebe schwillt an => es entsteht ein Ödem.


von Manuela Kern


 Umfrage
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